Belgrad: Über 400.000 auf dem Gürtel der Gottesmutter gesegnete Bänder verteilt

Gläubige verehren den Gürtel der Gottesmutter in der Kirche des Heiligen Sava in Belgrad und empfangen anschließend gesegnete Bänder. Foto: Patriarchat

Zunächst in der serbisch-orthodoxen Himmelfahrtskirche und später in der Kirche des Heiligen Sava in Belgrad sind seit dem Fest Christi Himmelfahrt mehr als 400.000 gesegnete Bänder an Gläubige verteilt worden. Anlass ist die Verehrung des wundertätigen Gürtels der Allerheiligsten Gottesgebärerin, der derzeit in der serbischen Hauptstadt zur Verehrung dargeboten wird. Darüber berichtete das Patriarchat auf seiner Webseite.

Pilger strömen weiterhin in endlosen Scharen in die Kirche, um die Reliquie zu verehren. Die Stoffbänder, die zuvor am Gürtel der Gottesmutter gesegnet wurden, werden nach der Verehrung an die Gläubigen verteilt und traditionell als Zeichen des Segens getragen.

Nach kirchlicher Überlieferung wird dem Gürtel eine besondere Gnade zugeschrieben: Er soll bei Unfruchtbarkeit helfen und zur Linderung schwerer Krankheiten beitragen. Gläubige tragen die Bänder nah am Körper und verbinden dies mit Gebeten zur Gottesmutter und einem Leben nach den Geboten Christi.

Die Reliquie bleibt noch bis zum 6. Juni in der Kirche des Heiligen Sava. Anschließend wird sie nach einem Gottesdienst unter Leitung von Patriarch Porfirije wieder feierlich in das Kloster Vatopedi auf dem Heiligen Berg Athos überführt.

Die UOJ berichtete zuvor über einen neuen Videobeitrag von Erzpriester Martinos Petzolt zum Thema Krieg, Wehrdienst, Friedensgebot und die Ambivalenz in der kirchlichen Lehre.

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