Spenden für Kosovo: Kirche verstärkt Unterstützung für serbische Familien

Abt Ephraim überlässt die Spenden, die im Rahmen des Besuchs des Gürtels der Gottesmutter in Belgrad gesammelt werden, der Serbischen Kirche. Foto: Patriarchat
Die Serbisch-Orthodoxe Kirche setzt ein Zeichen der Solidarität mit den Gläubigen im Kosovo und in Metochien. Spenden aus der derzeitigen Verehrung des Gürtels der Gottesmutter in Belgrad sollen gezielt Bedürftigen zugutekommen. Darüber berichtete das Patriarchat am 29. Mai 2026 auf seiner Webseite.
Das Kloster Vatopedi auf dem Heiligen Berg Athos hat beschlossen, sämtliche Spenden, die Gläubige bei der Verehrung des Gürtels der Gottesmutter darbringen, dem serbisch-orthodoxen Patriarchen Porfirije zur Verfügung zu stellen. Dies erklärte Abt Ephraim während seines Aufenthalts in Serbien. Derzeit wird die bedeutende Reliquie, die im Athos-Kloster Vatopedi beheimatet ist, in Belgrad ausgestellt.
Patriarch Porfirije würdigte diese Geste als Ausdruck brüderlicher Liebe und dankte dem Abt sowie der Klostergemeinschaft öffentlich. Zugleich betonte er seine Verantwortung, die Mittel im Sinne der Gläubigen einzusetzen.
Nach Angaben des Patriarchen sollen die Spenden insbesondere serbischen Familien im Kosovo und in Metochien zugutekommen. Darüber hinaus ist vorgesehen, die Gelder auch für weitere wohltätige Zwecke zu verwenden.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzpriester Ilja Limberger über das orthodoxe Ehe- und Familienleben sprach.
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