Gedenken an Erzbischof Agapit in Stuttgart und Wiesbaden

Gläubige und Geistliche gedenken am Grab in Wiesbaden des Erzbischofs Agapit, dessen Wirken die ROKA in Deutschland nachhaltig geprägt hat. Foto: ROKA

Mit einer Gedächtnisliturgie und einer anschließenden Panichida hat die deutsche Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) am 28. Mai 2026 (Donnerstag) des verstorbenen Erzbischofs Agapit (Gorachek) gedacht. Anlass war der sechste Jahrestag seines Todes, wie die Diözese auf ihrem Telegram-Kanal berichtete.

In Stuttgart, wo die Erinnerung an den früheren Bischof bis heute besonders lebendig ist, wurde am frühen Morgen eine Gedächtnisliturgie gefeiert. Geistliche und Gläubige würdigten dabei sein Wirken als prägende Gestalt der deutschen Diözese.

Im Anschluss begab sich eine Delegation nach Wiesbaden. Dort leitete Bischof Hiob von Stuttgart eine Panichida am Grab des Erzbischofs und erinnerte an dessen geistliches Vermächtnis innerhalb der Kirche.

Erzbischof Agapit, bürgerlich Alexander Wladimirowitsch Gorachek, wurde 1955 in Frankfurt am Main geboren. Nach einem Architekturstudium trat er 1979 in das Kloster des heiligen Hiob von Potschajew in München ein und wurde 2001 zum Weihbischof von Stuttgart geweiht. 2017 erhob ihn das Bischofskonzil zum Erzbischof.

Neben seinem Dienst in Deutschland war er auch in der Seelsorge für Gemeinden in Belgien, den Niederlanden und Luxemburg tätig. Er starb am 28. Mai 2020 in München im Alter von 64 Jahren an den Folgen einer Herzkrankheit.

Die UOJ berichtete zuvor, dass der Gürtel der Gottesmutter noch bis zum 1. Juni in Belgrad bleibt.

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