Gürtel der Gottesmutter bleibt noch bis zum 1. Juni in Belgrad

Kilometerlange Pilgerkolonnen vor der Kirche des Heiligen Sava in Belgrad – der Zustrom zum Gürtel der Gottesmutter hält Tag und Nacht an. Foto: Patriarchat

Der Aufenthalt des ehrwürdigen Gürtels der Allerheiligsten Gottesgebärerin in der serbisch-orthodoxen Kirche des Heiligen Sava in Belgrad ist angesichts des anhaltend großen Andrangs verlängert worden. Statt wie geplant bis zum 29. Mai bleibt die Reliquie nun bis Montag, den 1. Juni 2026, für die Gläubigen zugänglich. Darüber berichtete das Patriarchat auf seiner Webseite.

Zehntausende Pilger aus Serbien und der gesamten Region strömen seit Tagen ununterbrochen – teils rund um die Uhr – zu der Kirche, um den Gürtel zu verehren. Die Entscheidung zur Verlängerung erfolgte auf Bitten von Patriarch Porfirije durch Abt Ephraim vom Kloster Vatopedi am Heiligen Berg Athos angesichts der außergewöhnlich großen Anteilnahme.

Patriarch Porfirije suchte wiederholt selbst die wartenden Gläubigen auf, stellte sich in die Reihen, segnete die Pilger und sprach ihnen Mut zu. Die Menschen warteten stundenlang in Ruhe, Gebet und Stille, um dem Schrein ihre Ehrerbietung zu erweisen. Zeitweise bildeten sich mehrere kilometerlange Kolonnen aus verschiedenen Richtungen in Belgrad. Die ununterbrochenen Pilgerströme gelten als Ausdruck der tiefen religiösen Verbundenheit vieler Gläubiger mit dem als wundertätig verehrten Heiligtum.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Patriarch Daniel vor einer Krise der Familie warnte und mehr Unterstützung forderte.

Lesen Sie auch

KI schrieb ganze Absätze der Papst-Enzyklika, ergab eine Untersuchung

Ein KI-Detektor stellte fest, dass einige Absätze der Enzyklika vollständig von künstlicher Intelligenz erstellt wurden.

Metropolit Mark: „Die kirchliche Kultur ist stärker als die Herkunft“

Interview zum Jubiläum der ROKA-Diözese beleuchtet Geschichte und Zukunft der Kirche

Gürtel der Gottesmutter bleibt noch bis zum 1. Juni in Belgrad

Verlängerung aufgrund des großen Andrangs – Pilgerströme reißen Tag und Nacht nicht ab

Rumänisch-orthodoxe Gemeinde feierte Tradition und Glauben in Vöcklabruck

Kulturveranstaltung verband Brauchtum, Identität und kirchliches Leben

Metropolit Serafim rief in Krefeld zu Einheit und gelebter Nächstenliebe auf

Besuch bei rumänisch-orthodoxen Gemeinden betonte Verantwortung für Arme und Zusammenhalt der Christen

Orthodoxe Pilger ehren den heiligen Willibrord in Luxemburg

Erste Pilgerfahrt der russisch-orthodoxen Auslandskirche Luxemburg nach Rindschleiden betonte Bedeutung lokaler Heiliger für kirchliche Identität