Verdächtiger nach Messerangriff am Berliner Holocaust-Mahnmal festgenommen
Ein Polizeieinsatz in Berlin im Zusammenhang mit einem Messerangriff. Foto: Die Zeit
Am 21. Februar 2025 ereignete sich am Holocaust-Mahnmal in Berlin ein Messerangriff auf einen spanischen Touristen. Der damals 19 Jahre alte syrische Täter verletzte das Opfer lebensgefährlich. Das Berliner Kammergericht verurteilte ihn im März 2026 wegen versuchten Mordes zu einer Freiheitsstrafe von 13 Jahren, das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Darüber berichtete Bild.
Im Zusammenhang mit dem Angriff nahmen Ermittler nun einen weiteren Verdächtigen fest. Die Bundesanwaltschaft wirft einem 37-jährigen Syrer Beihilfe zur Tat vor. Nach bisherigen Erkenntnissen könnte er den späteren Täter vor dem Angriff ermutigt oder unterstützt haben.
Nach Angaben der Ermittler sollen sich beide Männer bereits am Tag vor der Tat gemeinsam aufgehalten haben. Die Behörden prüfen deshalb derzeit, ob der Festgenommene von den Angriffsplänen wusste oder möglicherweise an deren Vorbereitung beteiligt war.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass der Synod der Kirche von Zypern den neuen Metropoliten von Paphos gewählt hatte.
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