Bischof Sofian predigte über Gottes grenzenlose Liebe in Wien

Bischof Sofian (l.) und Priester Nicolae Dura (r.) bei der Vorstellung und Lesung des Buches in Wien. Foto: Diözese

Im Rahmen einer Vesperfeier in der Wiener Pfarrkirche „Zur Heiligen Auferstehung“ hat der rumänisch-orthodoxe Bischof Sofian von Kronstadt über die unermessliche Liebe Gottes gepredigt. Ausgangspunkt seiner Ansprache war ein Wort des Heiligen Arsenie von Prislop: „Gottes Liebe zum größten Sünder ist größer als die Liebe des größten Heiligen zu Gott.“ Über den Besuch berichtete der Beschof auf seiner Facebook-Seite.

Die Feier fand auf Einladung von Priester Nicolae Dura statt und versammelte zahlreiche Gläubige, darunter auch Jugendliche. Die Kirche ist unter anderem dem Apostel Apostel Andreas sowie dem Metropoliten Andrei Șaguna geweiht.

In seiner Ansprache stellte Bischof Sofian zwei kürzlich heiliggesprochene Persönlichkeiten aus dem Kloster Brâncoveanu in Sâmbăta de Sus vor: neben Arsenie von Prislop auch den ehrwürdigen Seraphim von Sâmbăta de Sus. Er würdigte deren geistliche Eigenschaften und zitierte überlieferte Aussprüche als Beispiele lebendiger Glaubenszeugnisse.

Zum Abschluss zeigte sich der Bischof erfreut über die Ausgabe eines Buches von Priester Nicolae Dura und dem Historiker Ioan-Dorin Rus. Das Werk „Bedeutende Rumänen aus dem Wien der Vergangenheit (1683–1918)“ stellt 460 Persönlichkeiten vor und ist 2026 in erweiterter Form erschienen.

Die UOJ berichtete zuvor, dass die Bischofsversammlung in Belgrad die Nonne Jefimija von Devič als Heilige anerkannte.

Lesen Sie auch

Kreta feierte den 60. Jahrestag der Rückkehr des Schädels des Heiligen Titus

Orthodoxe Kirche der Insel würdigt ihren apostolischen Ursprung mit mehrtägigen Feierlichkeiten

Bischof Sofian predigte über Gottes grenzenlose Liebe in Wien

Vesper in rumänisch-orthodoxer Gemeinde mit geistlichem Impuls zu neuen Heiligen aus Rumänien

Bischof Andrej gedachte der Heiligen Kyrill und Methodius in Bern

Festgottesdienst und Predigt zur Tempelverherrlichung der serbisch-orthodoxen Gemeinde

Pilger aus Wien auf den Spuren des Apostels Andreas in Rumänien

Rumänisch-orthodoxe Gläubige besuchten bedeutende Stätten in der Dobrudscha und Bukarest

Patriarch Daniil würdigte die Heiligen Kyrill und Methodius als geistliche Wegweiser

Beim Festtag betonte das Kirchenoberhaupt die bleibende Bedeutung der „Apostel der Slawen“ für Identität, Glauben und Kultur

In Österreich randalierte ein Mann in einer orthodoxen Kirche

Ein Polizeibeamter wurde verletzt, als er die Kirche schützen und den Aggressor festnehmen wollte.