Bischof Andrej gedachte der Heiligen Kyrill und Methodius in Bern
Bischof Andrej (M.) predigt während des Festgottesdienstes in der Kirche der Heiligen Kyrill und Methodius in Bern. Foto: Eparchie
Am Vorabend des Festes der heiligen Apostelgleichen Kyrill und Methodius, dem 23. Mai 2026, hat der serbisch-orthodoxe Bischof Andrej, zuständig für die Schweiz, Italien und Malta, die serbisch-orthodoxe Gemeinde in Bern besucht und an den Feierlichkeiten zum Patronatsfest teilgenommen. Darüber berichtete der Bischof auf seiner Facebook-Seite.
Im Rahmen eines feierlichen Abendgottesdienstes, dem Erzpriester Prof. Dr. Stefanos Athanasius vorstand, versammelten sich zahlreiche Gläubige sowie Geistliche verschiedener orthodoxer Ortskirchen zum gemeinsamen Gebet. Die Feier stand im Zeichen der Einheit und der geistlichen Verbundenheit.
In seiner Predigt hob Bischof Andrej die herausragende Bedeutung der Heiligen Kyrill und Methodius für die Identität der slawischen Völker hervor. Er betonte, dass das Evangelium nicht an Sprache oder Kultur gebunden sei und würdigte den Mut der Brüder, den Slawen eine eigene Schrift und liturgische Sprache zu schenken. Dadurch sei der Glaube für die Menschen nicht nur zugänglich, sondern auch innerlich erfahrbar geworden.
Zugleich rief der Bischof die Gläubigen dazu auf, ihrem Glauben, der Tradition und der geistlichen Einheit treu zu bleiben. Gerade in einer Zeit der Zerstreuung komme der Kirche eine zentrale Rolle als Ort der Begegnung, des Gebets und der Bewahrung des kulturellen und geistlichen Erbes zu.
Die UOJ berichtete zuvor, dass in Düsseldorf der Grundstein für eine rumänisch-orthodoxe Kirche gelegt wurde.
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