In Österreich randalierte ein Mann in einer orthodoxen Kirche
Die russisch-orthodoxe Kirche in Wien. Foto: stadtbekannt
Am 23. Mai kam es in einer russisch-orthodoxen Kirche in der Jaurèsgasse in Wien zu einem großen Polizeieinsatz. Nach Angaben der Polizei soll ein 42-jähriger Mann im Gotteshaus laut geschrien und sich aggressiv verhalten haben. Mitarbeiter der Kirche sowie ein Priester begleiteten den Mann daraufhin aus dem Gebäude, wie meinbezirk berichtete.
Polizeibeamte, die sich in der Nähe wegen eines Überwachungsdienstes aufhielten, wurden durch Hilferufe auf sie aufmerksam. Laut Polizei ignorierte der Mann mehrere Aufforderungen, stehen zu bleiben, bedrohte die Beamten und bewegte sich aggressiv auf sie zu. Zudem soll er die Einsatzkräfte angeschrien und später eine volle Plastikflasche in Richtung eines Polizisten geworfen haben.
Die Polizei setzte schließlich Pfefferspray ein. Nach Angaben der Behörden konnte der Mann erst nach mehreren Sprühstößen und unter erheblichem Kraftaufwand festgenommen werden. Während des Einsatzes wurde ein Polizeibeamter verletzt und konnte seinen Dienst nicht fortsetzen. Der Mann wurde anschließend gemäß dem Unterbringungsgesetz in ein Krankenhaus gebracht.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass das orthodoxe Jugendprojekt „Hilfsheld“ in Stuttgart eine Förderung erhalten hatte.
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