In Österreich wurde eine orthodoxe Kirche angegriffen

Die russisch-orthodoxe Kirche in Wien. Foto: stadtbekannt

Am 23. Mai kam es in einer russisch-orthodoxen Kirche in der Jaurèsgasse in Wien zu einem großen Polizeieinsatz. Nach Angaben der Polizei soll ein 42-jähriger Mann im Gotteshaus laut geschrien und sich aggressiv verhalten haben. Mitarbeiter der Kirche sowie ein Priester begleiteten den Mann daraufhin aus dem Gebäude, wie meinbezirk berichtete.

Polizeibeamte, die sich in der Nähe wegen eines Überwachungsdienstes aufhielten, wurden durch Hilferufe auf sich aufmerksam. Laut Polizei ignorierte der Mann mehrere Aufforderungen, stehen zu bleiben, bedrohte die Beamten und bewegte sich aggressiv auf sie zu. Zudem soll er die Einsatzkräfte angeschrien und später eine volle Plastikflasche in Richtung eines Polizisten geworfen haben.

Die Polizei setzte schließlich Pfefferspray ein. Nach Angaben der Behörden konnte der Mann erst nach mehreren Sprühstößen und unter erheblichem Kraftaufwand festgenommen werden. Während des Einsatzes wurde ein Polizeibeamter verletzt und konnte seinen Dienst nicht fortsetzen. Der Mann wurde anschließend gemäß dem Unterbringungsgesetz in ein Krankenhaus gebracht.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass das orthodoxe Jugendprojekt „Hilfsheld“ in Stuttgart eine Förderung erhalten hatte.

Lesen Sie auch

Bischof Andrej gedachte der Heiligen Kyrill und Methodius in Bern

Festgottesdienst und Predigt zur Tempelverherrlichung der serbisch-orthodoxen Gemeinde

Pilger aus Wien auf den Spuren des Apostels Andreas in Rumänien

Rumänisch-orthodoxe Gläubige besuchten bedeutende Stätten in der Dobrudscha und Bukarest

Patriarch Daniil würdigte die Heiligen Kyrill und Methodius als geistliche Wegweiser

Beim Festtag betonte das Kirchenoberhaupt die bleibende Bedeutung der „Apostel der Slawen“ für Identität, Glauben und Kultur

In Österreich wurde eine orthodoxe Kirche angegriffen

Ein Polizeibeamter wurde verletzt, als er die Kirche schützen und den Aggressor festnehmen wollte.

Bischofsversammlung in Belgrad erkannte Nonne Jefimija von Devič als Heilige an

Die serbisch-orthodoxe Kirche nahm „Närrin in Christus“ des 19. Jahrhunderts in den liturgischen Kalender auf

EU-Opferrichtlinie beschlossen: Kritik von Lebensschützern an Abtreibungsverweis

ALfA-Vorsitzende Cornelia Kaminski begrüßte besseren Opferschutz, sieht aber ideologische Ausweitung durch Bezug auf Schwangerschaftsabbrüche