Patriarch Daniil rief an Himmelfahrt zu innerem Kampf und Gottesvertrauen auf

Patriarch Daniil bei seiner Predigt in der Kirche „Himmelfahrt des Herrn“ im bulgarischen Dorf Krainitsi. Foto: Patriarchat

Bei einer patriarchalen Liturgie im Dorf Krainitsi hat der bulgarisch-orthodoxe Patriarch Daniil die Gläubigen am Hochfest Christi Himmelfahrt (21. Mai 2026) zu einem Leben aus Glauben, innerem Kampf und Nächstenliebe aufgerufen. Darüber berichtete das Patriarchat auf seiner Webseite.

Am Fest der Himmelfahrt Christi leitete Patriarch Daniil die Göttliche Liturgie in der Kirche „Himmelfahrt des Herrn“ im Dorf Krainitsi (Region Dupnitsa). In seiner Predigt stellte er das Wirken der Sünde dem Leben aus Gottes Gnade gegenüber und zitierte den Apostel Paulus, der den inneren Zwiespalt des Menschen beschreibt.

Der Patriarch betonte, dass der Mensch aus eigener Kraft nicht in der Lage sei, das Gute zu vollbringen. Erst durch Christi Kommen, seine Auferstehung und die Gabe des Heiligen Geistes werde es möglich, die Leidenschaften zu überwinden. Die göttliche Gnade reinige das Herz und lehre, dass geistliche Güter wichtiger seien als Besitz, Ruhm oder Macht.

Zugleich hob der Hierarch hervor, dass der Weg zu Gott einen bewussten inneren Kampf erfordere: Vertrauen, reiner Glaube und die Überwindung des Egoismus seien notwendig, um das „nicht von Menschenhand erbaute Haus im Himmel“ zu erlangen. Ohne Gottes Hilfe sei dieser Kampf jedoch nicht zu gewinnen.

Mit Blick auf das Fest der Himmelfahrt unterstrich der Patriarch dessen zentrale Bedeutung im Heilsplan. Wer sich selbst für gerecht halte, entferne sich von Gott; wer jedoch in Christus lebe, regelmäßig an den Gottesdiensten teilnehme und die Sakramente empfange, lasse das Reich Gottes bereits in sich wachsen. Abschließend erinnerte er auch an die Rolle der heiligen Kaiser Konstantin und Helena für die Verbreitung des Christentums.

Die UOJ berichtete zuvor, dass die Feuerwehr Ikonen aus einer brennenden orthodoxen Kirche bei Zrenjanin in Serbien rettete.

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