Feuerwehr rettete Ikonen aus brennender orthodoxer Kirche bei Zrenjanin

Dichter Rauch über der Kirche von Botoš: Feuerwehrkräfte konnten den Brand löschen und zahlreiche Ikonen in Sicherheit bringen. Fotos: zrenjaninski.com

In der serbisch-orthodoxen Kirche der Geburt der Gottesmutter im Ort Botoš bei Zrenjanin in Serbien ist am Freitag (22. Mai 2026) ein Brand ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte das Feuer löschen und wertvolle sakrale Gegenstände sichern, wie das Nachrichtenportal N1 berichtete.

Nach Angaben des serbischen Innenministeriums wurde der Brand an der Kirche in Botoš, einem Dorf nahe der Stadt Zrenjanin im Banat, am Freitag gemeldet. Feuerwehrkräfte, darunter auch Mitglieder einer freiwilligen Einheit aus Banatski Despotovac, waren im Einsatz und konnten die Flammen schließlich unter Kontrolle bringen.

Das Feuer war am Morgen ausgebrochen und konnte zunächst nicht sofort lokalisiert werden. Gegen 12.40 Uhr war der Brand laut Medienberichten noch nicht vollständig eingedämmt. Mehrere Löschfahrzeuge sowie eine Drehleiter kamen zum Einsatz. In der Umgebung der Kirche wurde dichter Rauch wahrgenommen.

Wie das Innenministerium mitteilte, konnten aus dem Gebäude wertvolle Ikonen und andere kirchliche Gegenstände gerettet werden. Offizielle Angaben zur Brandursache liegen bislang nicht vor. Auch über Verletzte gibt es keine bestätigten Informationen; vor Ort hieß es inoffiziell, dass niemand zu Schaden gekommen sei.

Die Kirche der Geburt der Gottesmutter in Botoš wurde im Jahr 1783 errichtet und gilt als bedeutendes Kulturdenkmal. Sie gehört stilistisch zur Barockzeit und ist insbesondere für ihre kunsthistorisch wertvolle Innenausmalung bekannt.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Priester Alexej Veselov für eine bewusste Vorbereitung auf Ehe und Familie plädierte.

Lesen Sie auch

Rumänisch-orthodoxe Gemeinde soll Josephskirche in Eppelheim übernehmen

Pfarreirat der Katholischen Stadtkirche Heidelberg stimmt mit deutlicher Mehrheit für den Verkauf an die rumänisch-orthodoxe Gemeinde

Kirche im elsässischen Mulhouse verwüstet – Tatverdächtiger in Psychiatrie eingewiesen

Unbekannter beschädigte gezielt christliche Symbole in der Kirche St. Stefan – Ermittlungen dauern an

Bischof Andrej feierte Fest der Geburt Johannes des Täufers in Zürich

Serbisch-orthodoxer Hierarch würdigte die Bedeutung des Vorläufers Christi und rief die Gläubigen zu Buße, Demut und Treue zu Gott auf

Metropolit Serafim besuchte Patronatsfest der Gemeinde in Schwäbisch Hall

Rumänisch-orthodoxe Gläubige feierten die heiligen Apostel Petrus und Paulus sowie das fünfjährige Amtsjubiläum von Pfarrer Adam Botoșineanu

Vermisster Nathan aus Freiburg wurde tot aufgefunden

Familie geht davon aus, dass der junge Mann Ende Juni während eines Jogginglaufs vermutlich infolge der Hitze ums Leben kam

Georgischer Parlamentspräsident nennt EU-Angriffe auf Kirche „rote Linie“

Schalwa Papuaschwili hat die Attacken von EU-Vertretern auf die Georgische Orthodoxe Kirche als unzulässig verurteilt und eine sofortige sowie strikte Reaktion gefordert, um solche Vorfälle nicht zum Präzedenzfall werden zu lassen.