EKD und Zentralrat der Juden wollen interreligiösen Austausch ausbauen

Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland. Foto: Jüdische Allgemeine

Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland. Foto: Jüdische Allgemeine

Am 20. Mai trafen sich Delegationen der Evangelischen Kirche in Deutschland und des Zentralrates der Juden in Deutschland in Berlin, um ihren Austausch weiter zu intensivieren. Ziel des Treffens war unter anderem die Einführung eines festen Turnus für gemeinsame Gespräche zwischen den beiden Religionsgemeinschaften, wie evangelisch.de berichtete.

Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, erklärte, der Dialog stärke die gemeinsame Verbundenheit in einer Zeit, in der jüdisches Leben zunehmend unter Druck gerate. Auch die Ratsvorsitzende der EKD, Kirsten Fehrs, betonte die Bedeutung gemeinsamer Zeichen gegen Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit.

Im Mittelpunkt der Gespräche standen zudem gesellschaftliche und ethische Themen wie Organspende, Wehrdienst, Demokratie und interreligiöser Dialog. Nach Angaben der EKD gibt es seit Jahren Begegnungen und Gespräche auf verschiedenen Ebenen zwischen evangelischen und jüdischen Vertretern in Deutschland.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass eine Delegation der UOK am offiziellen Empfang des georgischen Präsidenten teilgenommen hatte.

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