Orthodoxes Hörbuch skizziert Weg der Kirche von Christus bis zum Mönchtum

Das Hörbuch basiert auf einem orthodoxen Werk, das von der St. Herman of Alaska Brotherhood zusammengestellt und von Johannes Alfred Wolf ins Deutsche übersetzt wurde. Foto: Screenshot YouTube

Der orthodoxe Medienkanal Photisis TV hat am 16. Mai 2026 auf seinem YouTube-Kanal ein neues Video veröffentlicht. Unter dem Titel „Die Pforte zum Paradies – Der Orthodoxe Weg“ wird ein Überblick über Geschichte und Spiritualität der Orthodoxie gegeben. Grundlage ist das Werk „Die Pforte zum Paradies – Der orthodoxe Weg“ in der Übersetzung von Johannes A. Wolf aus dem Verlag Orthlit.

Das Hörbuch stellt Jesus Christus als „Pforte zum Himmelreich“ in den Mittelpunkt und beschreibt die Orthodoxie als unverfälschte Fortführung der frühen Kirche. In Abgrenzung zu unterschiedlichen religiösen Strömungen wird sie als historisch kontinuierliche Linie verstanden, die Lehre und Tradition bewahrt habe.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Ausbreitung des Christentums nach Pfingsten: Die Apostel verkündeten den Glauben in verschiedenen Regionen der bekannten Welt und gründeten Gemeinden mit klaren kirchlichen Strukturen. Trotz Verfolgung, Folter und zahlreicher Märtyrer habe sich das Christentum weiter ausgebreitet und gefestigt.

Mit der Anerkennung des Christentums unter Kaiser Konstantin und der Entstehung des Byzantinischen Reiches wandelte sich die Situation grundlegend. Kirchenbau, Liturgie, Theologie und die Festlegung biblischer Schriften prägten diese Epoche, in der die Kirche zunehmend zum gesellschaftlichen Zentrum wurde.

Als Reaktion auf wachsenden Wohlstand und Anpassung an die Welt entwickelte sich schließlich das Mönchtum. Asketen zogen sich in Wüsten zurück, um ein Leben in Gebet und Entsagung zu führen. Dieses Ideal wird im Hörbuch als konsequente Fortsetzung des ursprünglichen christlichen Weges dargestellt.


Die UOJ berichtete zuvor, dass US-Vizepräsident Vance das Christentum als Grundlage des amerikanischen Staatswesens bezeichnete.

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