„Abtreibung bleibt Mord“: Orthodoxe Influencerin bezieht in neuem Video Stellung

Die orthodoxe Influencerin „charinorthodox“ äußerte sich in einem Video kritisch zum Thema Schwangerschaftsabbruch und legt auf ihren Social-Media-Kanälen zu weiteren Themen die orthodoxe Sichtweise dar. Foto: Screenshot Instagram

„Abtreibung bleibt Mord“ – mit diesem Statement eröffnet die orthodoxe Influencerin „charinorthodox“ ihr neues Video auf ihrem Instagram-Account . Sie verdeutlicht außerdem, dass die übergroße Mehrheit der Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland nicht auf Ausnahmesituationen wie Vergewaltigung oder medizinische Indikation zurückzuführen sei, sondern aus der sogenannten Beratungsregelung resultiere.

Mehr zum Thema Kanada: Tausende nahmen am Marsch für das Leben gegen Abtreibung und Sterbehilfe teil

Zugleich argumentiert sie, dass das ungeborene Kind als unschuldiges Leben ein Recht auf Existenz habe. Häufig vorgebrachte Rechtfertigungen für Schwangerschaftsabbrüche – etwa bei Vergewaltigungen oder den frühen Entwicklungsstatus des Embryos – weist sie zurück und zieht einen moralischen Vergleich mit anderen besonders schutzbedürftigen Personengruppen.

Abschließend plädiert die Influencerin für ein Verständnis von Sexualität als verantwortungsgebundene und in die Ehe eingebettete Praxis.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Ein Beitrag geteilt von Charin AΩ ☦︎ | 𝐎𝐫𝐭𝐡𝐨𝐝𝐨𝐱 (@charinorthodox)


Die UOJ berichtete zuvor über Kritik an der Themenauswahl auf dem Deutschen Katholikentag.

Lesen Sie auch

Bibel-Influencer in Wien verprügelt und zu Video gezwungen

18-Jähriger berichtete von Angriff durch zwei Jugendliche in Favoriten – Polizei ermittelt wegen Nötigung und Körperverletzung.

Schweiz: Protestantische Hochschule verliert Akkreditierung wegen Frauenquote

Bundesverwaltungsgericht bestätigte den Entzug der Akkreditierung für die Staatsunabhängige Theologische Hochschule Basel.

In Nigeria töten Fulani-Milizen 15 weitere Christen innerhalb einer Woche

Bewaffnete Radikale verübten eine Reihe nächtlicher Angriffe und Hinterhalte auf sieben christliche Ortschaften in Nigeria.

Priesterausbilder warnte vor Begriff „Christozid“ im Heiligen Land

Bernard Poggi betont trotz der Bedrängnis der Christen den Dienst der Kirche an allen Menschen.

Patriarch Theophilos III. verlieh dem bulgarischen Patriarchen einen Orden

Der Jerusalemer Patriarch bezeichnete die Auszeichnung als Anerkennung des ersthierarchischen Dienstes von Patriarch Daniil und seiner Liebe zum Heiligen Land.

Orthodoxe Kirchenvertreter berieten über künftige Projekte mit der EU

CROCEU-Mitglieder aus mehreren orthodoxen Ortskirchen trafen sich in Brüssel zur Koordinierung gemeinsamer Initiativen und Veranstaltungen