Patriarch Porfirije eröffnete Bischofskonzil in Belgrad
Die Kirche des Heiligen Sava in Belgrad war Schauplatz der feierlichen Eröffnung. Foto: Patriarchat
Mit einer feierlichen Liturgie hat am 13. Mai 2026 das Bischofskonzil der Serbisch-Orthodoxen Kirche in Belgrad begonnen. Im Mittelpunkt stehen Gebet, geistliche Besinnung und die Verantwortung der Kirche in Gegenwart und Zukunft, wie das Patriarchat auf seiner Webseite berichtete.
Den Gottesdienst in der Kirche des heiligen Sava leitete Patriarch Porfirije gemeinsam mit den versammelten Bischöfen. Die feierliche Zusammenkunft markiert den Anfang wichtiger Beratungen über kirchliche und gesellschaftliche Fragen.
In seiner Ansprache betonte Metropolit Hilarion von Timișoara die zentrale Bedeutung von Gebet, gegenseitiger Liebe und geistlicher Verantwortung. Er rief die Gläubigen und Hierarchen dazu auf, sich an den Lehren des Evangeliums zu orientieren und die Führung des Heiligen Geistes zu suchen. Zugleich hob er hervor, dass christlicher Glaube auch Bereitschaft zu Opfer, Geduld und Standhaftigkeit einschließe, selbst angesichts von Widerständen und Herausforderungen. Das Konzil steht damit im Zeichen geistlicher Erneuerung und gemeinsamer Verpflichtung zum Dienst an Kirche und Gläubigen.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass Patriarch Johannes X. zur Wahl zum neuen Patriarchen Georgiens Schio III. gratulierte.
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