Metropolit Mark von Korsun zelebrierte Liturgie zu seinem Namenstag in Paris
Metropolit Mark von Korsun und Westeuropa in der Dreifaltigkeitskathedrale in Paris. Foto: Metropole von Korsun und Westeuropa der ROK
Am 8. Mai hat Metropolit Mark von Korsun und Westeuropa (früher Metropolit von Rjasan und Michailow) in der Dreifaltigkeitskathedrale in Paris die Göttliche Liturgie zum Gedenktag des heiligen Apostels und Evangelisten Markus gefeiert. Der Hierarch gilt als himmlischer Schutzpatron des Metropoliten, wie auf der offiziellen Webseite des Korsuner Exarchats berichtet wurde.
An dem Gottesdienst nahmen zahlreiche Geistliche aus Paris und der umliegenden Region teil, die gemeinsam mit dem Patriarchalischen Exarchen von Westeuropa die Liturgie zelebrierten. Während des Gottesdienstes betete Metropolit Mark zudem für den Frieden in der Ukraine.
Der Hierarch bezeichnete das Markus-Evangelium als zugleich schlicht und tiefgründig und verwies auf dessen besondere Dynamik und sprachliche Ausdruckskraft. Zugleich erinnerte er daran, dass viele Jahrhunderte lang vor allem das Matthäus-Evangelium im Mittelpunkt theologischer Auslegung stand, während das Markus-Evangelium erst in neuerer Zeit stärker gewürdigt werde. Er rief die Gläubigen dazu auf, häufiger das Evangelium zu lesen und aus den Worten der Apostel geistliche Orientierung zu schöpfen.
Im Anschluss überbrachten Vertreter des Klerus Glückwünsche zum Namenstag des Metropoliten. Die Feier endete mit dem traditionellen „Mnogaja Leta“, bevor die Gläubigen das Kreuz zur Verehrung empfingen.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass die Orthodoxe Jugend in Stuttgart einen Sommerball angekündigt hat.
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