Die ROJ hat einen Beitrag zur Heiligen Matrona von Moskau veröffentlicht

Zwei Ikonen der Heiligen Matrona von Moskau. Foto: Izvestia

Am 02.05.2026 wurde ein Beitrag über die Heilige Matrona von Moskau veröffentlicht und dabei zentrale Stationen ihres Lebens dargestellt. Matrona wurde als viertes Kind in eine arme Familie geboren und kam mit einer schweren Augenkrankheit zur Welt. Trotz ihrer Blindheit wandte sich ihre Mutter nach einer Traumvision gegen die geplante Abgabe ins Waisenhaus. Der Beitrag erschien auf dem Instagram-Account der ROJ-Deutschland.

Bereits in jungen Jahren suchte Matrona regelmäßig die Kirche auf und widmete sich dem Gebet. Sie unternahm Pilgerreisen zu bedeutenden geistlichen Orten in Russland, darunter das Kiewer Höhlenkloster und das Dreifaltigkeitskloster in Sergijew Possad. Mit 17 Jahren verlor sie die Fähigkeit zu gehen und verbrachte den Großteil ihres Lebens bettlägerig, was sie als Teil des göttlichen Willens annahm.

In den Jahren politischer Umbrüche lebte Matrona unter schwierigen Bedingungen in Moskau, oft ohne offizielle Anmeldung und wechselte regelmäßig ihren Aufenthaltsort.

Besonders hervorgehoben wird, dass sie vielen Menschen in schwierigen Lebenssituationen konkrete Hilfe leistete. Sie hörte den Hilfesuchenden zu, gab praktische Ratschläge für den Umgang mit Problemen und betete für sie. Zeitgenossen berichteten zudem von ihrer Gabe, Kranke zu trösten und ihnen geistliche sowie teilweise auch körperliche Linderung zu bringen.

Ihre Reliquien wurden 1998 in das Pokrowski-Kloster in Moskau überführt, wo sie bis heute verehrt wird.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass neue Details zum 100-jährigen Jubiläum der Deutschen Diözese veröffentlicht wurden.

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