Internationales Symposium würdigt Ältesten Emilianos als geistlichen Wegweiser

Der Älteste Emilianos von Simonos Petras gilt als prägende geistliche Gestalt des orthodoxen Mönchtums im 20. Jahrhundert.

Der Älteste Emilianos von Simonos Petras gilt als prägende geistliche Gestalt des orthodoxen Mönchtums im 20. Jahrhundert.

Vom 8. bis 10. Mai 2026 findet in der griechischen Hauptstadt Athen ein internationales theologisches Symposium zu Ehren des Emilianos Simonopetritis statt. Veranstaltet wird die Tagung von den Klöstern Vatopaidi und Simonos Petras, wie das Portal Orthodoxia News Agency am 24. April 2026 berichtete.

Im Mittelpunkt der Konferenz steht das geistliche Erbe des Athos-Mönchs, der als prägende Gestalt des orthodoxen Mönchtums des 20. Jahrhunderts gilt. Emilianos Simonopetritis (1934–2019) wirkte zunächst als Priester in Griechenland und wurde später Abt des Klosters Simonos Petras auf dem Berg Athos. Dort erneuerte er das gemeinschaftliche Mönchsleben und prägte Generationen von Mönchen und Laien durch seine geistliche Führung, seine Schriften und seine intensive Gebetspraxis.

Die feierliche Eröffnung erfolgt am 8. Mai im Olympiagebäude in Galatsi. Die weiteren Sitzungen finden im Wyndham Grand Hotel in Athen statt. Die Veranstalter kündigen eine wissenschaftlich wie kirchlich hochrangig besetzte Tagung an: Zu den Referenten zählen zahlreiche orthodoxe Bischöfe, Äbte und Äbtissinnen, Archimandriten sowie international anerkannte Theologieprofessoren und Forscher.

Inhaltlich widmet sich das Symposium zentralen Aspekten von Leben und Wirken des Ältesten Emilianos – von seiner asketischen Praxis und Seelsorge über seinen Einfluss auf die orthodoxe Spiritualität bis hin zu seiner Bedeutung für das zeitgenössische theologische Denken. Ziel ist es, sein geistliches Vermächtnis systematisch zu erschließen und dessen Relevanz für die heutige Welt herauszuarbeiten.

Die Eröffnungsansprachen halten die Äbte der veranstaltenden Klöster, darunter Ephraim von Vatopedi und Eliseos von Simonos Petras. Ergänzt wird das Programm durch Beiträge führender Vertreter aus Kirche und Wissenschaft, die gemeinsam das facettenreiche Wirken des Athos-Ältesten beleuchten.

Die UOJ berichtete zuvor, dass in Österreich eine Mutter mit einer Geldstrafe belegt wurde, weil sie ihr Kind nicht in den Sexualkundeunterricht schickte.

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