Antipascha-Sonntag in Malta: Bischof Andrej besuchte serbisch-orthodoxe Gemeinde

Die Antipascha-Feier in Malta mit Bischof Andrej erinnert an das Bekenntnis des Apostels Thomas: „Mein Herr und mein Gott!“

Der Besuch des serbisch-orthodoxen Bischofs Andrej auf Malta anlässlich des Antipascha-Sonntags (Thomas-Sonntag, 19. April 2026) hat die serbisch-orthodoxe Gemeinde vor Ort gestärkt und ein sichtbares Zeichen kirchlicher Verbundenheit gesetzt. Darüber berichtete der Bischof auf seiner Facebook-Seite.

Am Samstag wurde der Hierarch, der für die Schweiz, Italien und Malta zuständig ist, am Flughafen von Vertretern der Gemeinde empfangen. Am Sonntag zelebrierte er die Göttliche Liturgie gemeinsam mit örtlichen Geistlichen. In seiner Predigt stellte er den Glaubensweg des Apostels Thomas in den Mittelpunkt und betonte, dass christlicher Glaube eine lebendige Beziehung zu Christus sei, die sich im kirchlichen Leben und in den Heiligen Mysterien erneuere.

Im Anschluss an die Liturgie kam die Gemeinde zu einer Agape zusammen, die Raum für Austausch und Gemeinschaft bot. Am Abend wurde in der Kirche St. Paul die Vesper gefeiert. In einer Ansprache zeichnete Bischof Andrej die zentralen Heilsgeschehnisse von Palmsonntag bis zur Auferstehung nach und rief die Gläubigen dazu auf, auch heute Zeugen des auferstandenen Christus zu sein.

Der Besuch endete mit einem Treffen von Vertretern serbischer Organisationen in Malta. Dabei wurde die Bedeutung von Zusammenhalt, kultureller Identität und kirchlichem Leben in der Diaspora hervorgehoben.

Die UOJ berichtete zuvor, dass die orthodoxen Bischöfe Frankreichs angesichts des Kriegs im Nahen Osten zur Einhaltung des Völkerrechts mahnten.

Lesen Sie auch

DOM-Gesellschaft lädt zur Tagung über die Beichte nach Unterufhausen ein

Veranstaltung vom 18. bis 20. September widmet sich theologischen, seelsorgerlichen und praktischen Fragen von Scham, Schuld, Reue und Umkehr aus orthodoxer Perspektive

Priester Dr. Dragiša Jerkić: Der Prophet Elias ist Vorbild für Treue zu Gott

Der Geistliche der serbisch-orthodoxen Gemeinde München rief die Gläubigen zu Umkehr, Verantwortung und Standhaftigkeit im Glauben auf

Priestermönch Nil Lazarenco erläuterte geistliche Lehre des heiligen Sophronius von Essex

Vortrag bei der Theologischen St.-Justin-Konferenz im serbisch-orthodoxen Kloster Geilnau über die Etappen des geistlichen Weges zur Theosis

Erzpriester Matthias Zierenberg: Prüfungen lassen den Glauben wachsen

Der Geistliche deutete das Evangelium vom sinkenden Petrus als Glaubensschule, in der Christus seine Jünger Schritt für Schritt zur Erkenntnis seiner Gottheit und zu einem reifen Vertrauen führt

Neues Buch von Schima-Archimandrit Gabriel Bunge erscheint bei Hagia Sophia

Der orthodoxe Verlag veröffentlicht mit „In Geist und Wahrheit“ eine umfassende Studie zur Gebetslehre des frühchristlichen Wüstenvaters Evagrios Pontikos

Priester Matthias Fröse: Den Blick auf Christus statt auf den Sturm richten

Der Geistliche ermutigte Gläubige, Gottes scheinbares Schweigen als Weg des geistlichen Wachstums zu verstehen