Papst lehnte formelle Segnungen gleichgeschlechtlicher Paare ab

Papst Leo XIV. Foto: frassati
Papst Leo XIV hat sich kritisch zu Segensfeiern für gleichgeschlechtliche Paare geäußert. Auf dem Rückflug von seiner Afrikareise erklärte er, dass der Heilige Stuhl formelle Segnungen solcher Paare nicht billige. Hintergrund sind entsprechende Praktiken einzelner Bischöfe in Deutschland, darunter Reinhard Marx, die solche Segnungen erlauben. Darüber berichtete evangelisch.de.
Der Papst betonte zugleich, dass der allgemeine Segen im Rahmen von Gottesdiensten allen Menschen gelte. Fragen der Sexualmoral sollten seiner Ansicht nach jedoch nicht zur Spaltung der Kirche führen. Er verwies darauf, dass die kirchliche Morallehre nicht auf ein einzelnes Thema reduziert werden dürfe.
Darüber hinaus hob Leo XIV. andere gesellschaftliche Herausforderungen hervor, die aus seiner Sicht stärker im Fokus stehen sollten, darunter Gerechtigkeit, Gleichberechtigung und Religionsfreiheit. Auch äußerte er sich zur Migrationspolitik und betonte das Recht von Staaten, ihre Grenzen zu kontrollieren, während zugleich die Verantwortung wohlhabender Länder für globale Ungleichheiten berücksichtigt werden müsse.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass Metropolit Antonios die Unabhängigkeit bei der Patriarchenwahl betonte.
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