FOCS lädt zum 40. Gespräch über Freiheit und Verantwortung nach Offenbach

Die rumänisch-orthodoxe Nikolauskirche in Offenbach ist Veranstaltungsort des 40. FOCS-Gesprächs zur Frage menschlicher Freiheit.

Die rumänisch-orthodoxe Nikolauskirche in Offenbach ist Veranstaltungsort des 40. FOCS-Gesprächs zur Frage menschlicher Freiheit.

Das Forum für Christliche Spiritualität in Kultur und Bioethik (FOCS) setzt seine halbjährlichen Gespräche fort und widmet sich bei seinem 40. Treffen am Samstag, den 23. Mai 2026, der Frage nach der menschlichen Freiheit. Unter dem Titel „Sind wir ‚so frei‘?“ diskutieren Vertreter aus Theologie, Neurologie und Psychiatrie über das Spannungsfeld zwischen moralischer Autonomie und göttlicher Ordnung, wie es in der Ankündigung heißt.

Im Zentrum des Forums steht der Anspruch, Christen unterschiedlicher Konfessionen im gemeinsamen Bezug auf die frühe Kirche zu verbinden. Dabei versteht sich FOCS ausdrücklich nicht als ökumenistisches Projekt im klassischen Sinn, sondern betont die Einheit der Kirche als Gnadengeschehen, das nicht durch Konsensbildung, sondern durch geistliche Vertiefung gesucht wird.

Das Programm beginnt mit der Göttlichen Liturgie in der Rumänischen Nikolauskirche in Offenbach (Backstr. 16). Es folgen Vorträge unter anderem von der Medizinerin Claudia Podasca zur neurowissenschaftlichen Perspektive auf Freiheit sowie von Protosingel Athanasie Ulea zu psychologischen Einflüssen auf moralische Entscheidungen. Weitere Beiträge beleuchten geistliche Risiken einer autonomen Ethik sowie das Verhältnis von Freiheit und Tradition.

Die Veranstaltung wird von der Gesellschaft für Deutschsprachige Orthodoxie in Mitteleuropa (DOM) – Anmeldungen über die Webseite – organisiert und endet mit einer Deutschen Vesper. Ziel ist es, über konfessionelle Grenzen hinweg zur Vertiefung eines christlichen Lebens in Treue zur apostolischen Tradition beizutragen.

Die UOJ berichtete zuvor, dass eine neue Ausgabe der Schriftenreihe „Der Schmale Pfad“ erschienen ist.

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