Patriarch Daniel betonte zu Ostern den weltweiten Missionsauftrag der Jünger

Patriarch Daniel während des Ostergottesdienstes. Foto: Patriarchat

Bei der Auferstehungsvesper am Ostersonntag (12. April 2026) hat der rumänisch-orthodoxe Patriarch Daniel den universalen Missionsauftrag der Jünger Christi hervorgehoben. Die Aussendung sei nicht auf eine einzelne Gemeinde beschränkt, sondern richte sich an die ganze Welt, betonte das Oberhaupt der Rumänisch-Orthodoxen Kirche in der Patriarchalkathedrale. Über den Gottesdienst berichtete das Patriarchat auf seiner Webseite.

Im Zentrum der Predigt stand das Evangelium nach Johannes (20,19–25), das in zehn Sprachen verlesen wurde. Der Patriarch deutete die Erscheinung des auferstandenen Christus vor den Jüngern als Stärkung ihres Glaubens und als Bestätigung der realen Auferstehung. Christus habe den Jüngern bewusst seine Wundmale gezeigt, um Zweifel zu überwinden und den Glauben zu festigen.

Zugleich unterstrich Patriarch Daniel die Bedeutung der Gabe des Heiligen Geistes. Diese sei als Geschenk zu verstehen, das empfangen werde und die Jünger für ihre Sendung befähige. Mit Verweis auf die Kirchenväter erklärte er, dass die sichtbaren Spuren der Passion Christi zur Heilung des Unglaubens dienten.

Abschließend hob der Patriarch die Herausforderungen der apostolischen Mission hervor. Die Jünger seien in ein feindliches Umfeld gesandt worden, in dem ihnen Verfolgung und Leiden drohten. Gerade deshalb habe Christus sie durch die Gewissheit seiner Auferstehung und die Kraft des Heiligen Geistes gestärkt.

Die UOJ berichtete zuvor, dass der rumänische Patriarch Daniel die Glaubensbotschaft der Auferstehung mit einem ethischen Auftrag verbindet.

Lesen Sie auch

Feierliche Osternacht in der St.-Dimitrios-Kirche in Köln begangen

Zahlreiche Gläubige feierten die Auferstehung Christi in festlicher Einheit und geistlicher Freude

Patriarch Daniel betonte zu Ostern den weltweiten Missionsauftrag der Jünger

Auferstehungsvesper in Bukarest rückt Sendung und Heiligen Geist in den Mittelpunkt – Osterevangelium in zehn Sprachen

Ostern in Sofia: Patriarch Daniil rief zu Hoffnung und Standhaftigkeit auf

Das Kirchenoberhaupt beschrieb die Auferstehung als Antwort auf Krisen und Ängste der Gegenwart

Ostergottesdienst in Berlin: Erzbischof Tichon zelebrierte feierliche Liturgie

Mehrsprachiges Evangelium und traditionelle Riten prägen die Feier in der Auferstehungskathedrale

Kirchenverkauf per Kleinanzeige löste Empörung aus

Barocke Cruciskirche in Erfurt für symbolischen Preis inseriert – Kritik an „Vermarktung“ sakraler Räume wächst

Patriarch Porfirije rief im Kloster Peć zu universeller Nächstenliebe auf

Serbisch-orthodoxes Kirchenoberhaupt betonte an Ostern den Sieg Christi über den Tod und die Hoffnung für alle Menschen