Ostergottesdienst in Berlin: Erzbischof Tichon zelebrierte feierliche Liturgie
Feierliche Osterliturgie mit Prozession in der Berliner Auferstehungskathedrale. Foto: Diözese
In der Nacht zum Ostersonntag (12. April 2026) hat Erzbischof Tichon von Rusa die zentralen Osterfeierlichkeiten der Berliner Diözese in der Auferstehungskathedrale geleitet. Der Administrator der Diözese von Berlin und Deutschland der Russischen Orthodoxen Kirche zelebrierte Mitternachtsgebet, Prozession, Ostermette und die Göttliche Liturgie des heiligen Johannes Chrysostomus gemeinsam mit mehreren Geistlichen, wie die Diözese auf ihrer Webseite berichtete.
Begleitet wurde der Gottesdienst von einem Fest- und einem Jugendchor, während die traditionelle Osterprozession unter dem Gesang des Sticherons „Deine Auferstehung, o Christus, unser Erlöser“ um die Kathedrale führte. Während der Matutin verlas Erzbischof Tichon die bekannte Osterkatechese des heiligen Johannes Chrysostomus.
Ein besonderes Zeichen der Internationalität setzte die Verlesung des Osterevangeliums in elf Sprachen, darunter Deutsch, Griechisch und Kirchenslawisch. Im weiteren Verlauf wurde zudem die Osterbotschaft von Patriarch Kyrill verlesen.
Zum Abschluss segnete der Erzbischof den traditionellen Artos und gratulierte den Gläubigen zum Fest der Auferstehung Christi.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzbischof Tichon von Rusa in seiner Osterbotschaft dazu aufrief, Gott mit dem Herzen zu folgen.
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