Ausbringung des Grabtuches in der Gemeinde der hl. Konstantin und Helena
Einblick in den Gottesdienst der Gemeinde. Foto: Redaktion
Am 10. April wurde in Köln, in der russisch-orthodoxen Kirche der heiligen Konstantin und Helena, der Gottesdienst des Karfreitags gefeiert. Darüber berichtete die UOJ auf Telegram.
An diesem heiligen und zugleich traurigen Tag versammelten sich zahlreiche Gemeindemitglieder zum gemeinsamen Gebet, um einen der tragischsten Momente des Kirchenjahres geistlich mitzuerleben. Der Karfreitag erinnert die Gläubigen an die Kreuzesleiden unseres Herrn Jesus Christus, an Seine Qualen und an das Opfer, das Er zur Erlösung der Menschheit dargebracht hat.
Während des Gottesdienstes werden mit besonderer Ehrfurcht die Leiden Christi vergegenwärtigt; es erfolgt die Ausbringung des Grabtuches – als symbolisches Gedenken an die Grablegung des Erlösers.
Die Gemeinde der Russischen Orthodoxen Kirche versammelte sich unter der Leitung des kommissarischen Gemeindevorstehers, Vater Viktor, in einmütigem Gebet und bereitet sich auf das größte Fest der orthodoxen Welt vor – die strahlende Auferstehung Christi. Bis Ostern bleibt nur noch sehr wenig Zeit, und für jeden Gläubigen ist dies eine Zeit besonderer geistlicher Sammlung, der Reue und der Vorbereitung auf die Begegnung mit dem auferstandenen Christus.
Zuvor hat die UOJ über den Karfreitag berichtet.
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