Verkündigung in Zürich: Predigt über das „Ja“ Mariens als Beginn des Heils

Bischof Andrej zelebrierte in Zürich. Gläubige versammelten sich in der Dreifaltigkeitskirche zur Liturgie des Verkündigungsfestes.

In der serbisch-orthodoxen Dreifaltigkeitskirche in Zürich wurde am Hochfest der Verkündigung des Herrn am 7. April 2026  die Heilige Liturgie gefeiert. Im Mittelpunkt stand die Predigt von Bischof Andrej, der die theologische Tiefe des Festes und seine Bedeutung für das christliche Leben hervorhob. Darüber berichtete der Bischof auf seiner Facebook-Seite.

In seiner Ansprache bezeichnete Bischof Andrej für die Schweiz, Italien und Malta die Verkündigung als Beginn des göttlichen Heilsplans und als zentrales Ereignis des Geheimnisses der Menschwerdung. Die Worte des Erzengels an die Gottesgebärerin markierten jenen Moment, in dem der Wille Gottes auf die freie Zustimmung des Menschen treffe.

Besonders hob er die Antwort Mariens hervor – ihr demütiges „Ja“ zu Gott sei Ausdruck von Gehorsam, Glauben und Vertrauen. Dieses „Ja“ habe den Weg zur Erlösung der Menschheit eröffnet und bleibe bis heute Vorbild für alle Gläubigen.

Abschließend rief der Bischof dazu auf, Gottes Ruf im eigenen Leben wahrzunehmen und ihm mit derselben Haltung von Demut und Liebe zu begegnen. Gerade in dieser persönlichen Zustimmung zu Gottes Willen liege die Quelle neuen Lebens und wahrer Freude. 

Die UOJ berichtete zuvor, dass der serbische Patriarch Porfirije in diesem Jahr zentrale Gottesdienste zum Osterfest im Kosovo begehen wird.
 
 

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