Karfreitag: ROJ Köln veröffentlichte Video zum Leiden Christi

Bildschirmaufnahme aus dem Videobeitrag. Foto: Redaktion

Die ROJ Köln hat ein Video veröffentlicht, in dem die Bedeutung des Karfreitags erläutert wird. Der Beitrag greift zentrale liturgische Texte auf und beginnt mit den Worten: „Heute hängt am Kreuz der, der die Erde über den Wassern gegründet hat.“

Im Video wird der Karfreitag als einer der wichtigsten Tage der Heiligen Woche beschrieben, an dem die orthodoxe Kirche des Leidens und des Todes Jesu Christi am Kreuz gedenkt. Im Mittelpunkt stehen die im Evangelium geschilderten Ereignisse – das Verhör Christi, seine Qualen und Erniedrigungen, die Kreuzigung auf Golgatha, sein Tod und seine Grablegung. Der Tag gilt in der orthodoxen Tradition als der strengste und zugleich traurigste des Jahres und verweist auf die zentrale Bedeutung von Opfer und Erlösung.

Zugleich wird im Beitrag der Gegensatz zwischen dem triumphalen Einzug Christi in Jerusalem und seiner späteren Verurteilung hervorgehoben. Während er zunächst mit „Hosanna“ begrüßt wurde, forderten viele kurze Zeit später seine Kreuzigung, da sie einen politischen Befreier erwarteten. Christus selbst zeigt am Kreuz ein anderes Bild: Er erträgt das Leiden in Demut, betet für seine Peiniger und nimmt den Tod freiwillig auf sich.

Abschließend wird die Bedeutung des Kreuzes als Zeichen der Hoffnung betont. Durch das Opfer Christi wird nach christlichem Verständnis der Weg zur Versöhnung mit Gott und zum ewigen Leben eröffnet. Der Karfreitag erinnert daran, dass wahre Stärke nicht in Macht, sondern in Liebe, Vergebung und Demut liegt – „Wir verneigen uns vor deinem Leiden, Christus, zeige uns auch deine herrliche Auferstehung.“

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass der Karfreitagsgesang an das Leiden Christi erinnert.

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