Metropolit Joanikije: Lazarus-Auferweckung verweist auf Christi Heilsplan
Metropolit Joanikije während der Liturgie am Lazarussamstag im Kloster des Patriarchats von Peć.
Der serbisch-orthodoxe Metropolit Joanikije von Montenegro und der Küstenregion hat am Lazarussamstag (4. April 2026) die Heilige Liturgie im Kloster des Patriarchats von Peć zelebriert und in seiner Predigt die Auferweckung des Lazarus als Hinweis auf das Geheimnis des Heilsplans Christi gedeutet. Darüber berichtete das serbische Patriarchat auf seiner Webseite.
Der Metropolit erinnerte in dem geschichtsträchtigen Kloster in der Provinz Kosovo und Metochien daran, dass die Gläubigen in der Fastenzeit Christus folgen, der selbst 40 Tage in der Wüste fastete. Wer Christus nachfolge, müsse sein Kreuz auf sich nehmen. Indem die Gläubigen das Leiden Christi in ihre Herzen aufnehmen, würden sie würdig, an seiner Auferstehung und seinem Sieg über den Tod teilzuhaben.
Im Mittelpunkt der Predigt stand die Auferweckung des Lazarus. Christus sei am Grab seines Freundes sowohl als Mensch, der weint und trauert, als auch als Erlöser der Welt erschienen. Mit dem Ruf „Lazarus, steh auf!“ habe Christus seine Macht über den Tod gezeigt. Dieses Wunder sei zugleich ein Bild seiner eigenen Auferstehung und habe die Jünger im Glauben stärken sollen, damit sie angesichts seines bevorstehenden Leidens nicht wankten.
Am Ende seiner Predigt erinnerte Metropolit Joanikije daran, dass Christus die menschliche Schwäche vergab und durch seinen Tod die Menschen von der Furcht vor dem Tod befreite. Er überbrachte die Segenswünsche des serbischen Patriarchen Porphyrios, rief zum Gebet für die Einheit der Kirche auf und wünschte den Gläubigen Hilfe Gottes beim Überwinden aller Versuchungen.
Die UOJ berichtete zuvor, dass das Papstkreuz in Warschau am katholischen Karfreitag in Brand geriet.
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