Taufpatenschaft als lebenslange geistliche Verantwortung

Das Video von Photisis TV beschreibt die Taufpatenschaft als lebenslangen geistlichen Dienst.

Der orthodoxe Medienkanal Photisis TV hat am 29. März 2026 auf YouTube ein neues Video veröffentlicht: Darin wird die geistliche Bedeutung der Taufpatenschaft in der orthodoxen Kirche erklärt und betont, dass dieses Amt eine lebenslange Verantwortung im Glauben darstellt.

In dem Video wird betont, dass die Aufgabe eines Taufpaten nicht mit der Tauffeier endet, sondern erst dort beginnt. Der Taufpate übernimmt eine geistliche Verantwortung vor Gott und der Kirche und soll den Täufling ein Leben lang im Glauben begleiten, für ihn beten und ihn an das kirchliche Leben heranführen. Besonders bei der Kindertaufe spricht der Taufpate stellvertretend das Glaubensbekenntnis und trägt gemeinsam mit den Eltern Verantwortung für die christliche Erziehung.

Die Begleitung soll nicht nur an Feiertagen oder bei kirchlichen Anlässen stattfinden, sondern auch im Alltag. Ein Taufpate soll ein Mensch sein, an den sich der Täufling in schwierigen Situationen, bei Zweifeln oder Problemen wenden kann. Die Verantwortung des Taufpaten wird im Video ausdrücklich als lebenslange Aufgabe beschrieben, die nicht nach einigen Jahren endet.

Auch bei der Taufe von Erwachsenen habe der Taufpate eine wichtige Rolle. Er begleitet den Taufbewerber bereits vor der Taufe, hilft beim Verständnis des Glaubens und unterstützt ihn auch danach im kirchlichen Leben. Dabei werden Gebet, persönliches Vorbild und geistliche Begleitung als zentrale Aufgaben hervorgehoben.

Abschließend wird betont, dass die Taufpatenschaft kein Ehrentitel und keine Formalität sei, sondern gelebter Glaube und Verantwortung für einen Menschen auf seinem gesamten Glaubensweg – in der Kirche, im Alltag und im persönlichen Gebet.



Die UOJ berichtete zuvor, dass der antiochenisch-orthodoxe Metropolit Isaak die pogromartigen Angriffe auf Christen in Syrien verurteilte.

Lesen Sie auch

Kreta feierte den 60. Jahrestag der Rückkehr des Schädels des Heiligen Titus

Orthodoxe Kirche der Insel würdigt ihren apostolischen Ursprung mit mehrtägigen Feierlichkeiten

Bischof Sofian predigte über Gottes grenzenlose Liebe in Wien

Vesper in rumänisch-orthodoxer Gemeinde mit geistlichem Impuls zu neuen Heiligen aus Rumänien

Bischof Andrej gedachte der Heiligen Kyrill und Methodius in Bern

Festgottesdienst und Predigt zur Tempelverherrlichung der serbisch-orthodoxen Gemeinde

Pilger aus Wien auf den Spuren des Apostels Andreas in Rumänien

Rumänisch-orthodoxe Gläubige besuchten bedeutende Stätten in der Dobrudscha und Bukarest

Patriarch Daniil würdigte die Heiligen Kyrill und Methodius als geistliche Wegweiser

Beim Festtag betonte das Kirchenoberhaupt die bleibende Bedeutung der „Apostel der Slawen“ für Identität, Glauben und Kultur

In Österreich randalierte ein Mann in einer orthodoxen Kirche

Ein Polizeibeamter wurde verletzt, als er die Kirche schützen und den Aggressor festnehmen wollte.