Papst Leo: Christus erhört nicht die Gebete derer, die Krieg führen

Papst Leo. Foto: Vatican News

Papst Leo XIV. hielt am Palmsonntag auf dem Petersplatz im Vatikan einen Gottesdienst ab. Dies berichtet die Agentur Vatican News.

In seiner Predigt erinnerte der Pontifex daran, dass der Erlöser keine Waffen benutzte und seinem Jünger befahl, das Schwert wegzustecken, nachdem dieser dem Diener des Hohepriesters ein Ohr abgeschlagen hatte, und sagte: „Wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen.“ Der Pontifex betonte besonders, dass Christus gekommen sei, um Leben und Licht zu bringen, trotz der umgebenden Finsternis.

Papst Leo XIV. wandte sich mit den Worten des Propheten Jesaja an die heutige Welt: „Und wenn ihr eure Hände ausstreckt, verschließe ich meine Augen vor euch; und wenn ihr eure Gebete vermehrt, höre ich nicht: Eure Hände sind voller Blut.“ Nach den Worten des Pontifex lehnt Christus den Krieg ab und hört die Gebete derer nicht, die Krieg führen. Am Ende des Gottesdienstes betete der Primas für die Beseitigung der Ungerechtigkeit zwischen den Völkern und ein baldiges Ende der Konflikte.

Wie die UOJ in der Ukraine berichtete, warnte der Papst den Geistlichen davor, Predigten unter Verwendung von KI zu verfassen.

Lesen Sie auch

Metropolit Isaak verurteilte pogromartige Angriffe auf Christen in Syrien

Antiochenisch-orthodoxe Metropolie wendet sich vor Berlin-Besuch des syrischen Machthabers an den Bundeskanzler

Nach EU-Druck wies Netanjahu an, RKK Zugang zur Grabeskirche zu gewähren

Der israelische Ministerpräsident hat angeordnet, dem lateinischen Patriarchen Zugang zur Grabeskirche zu gewähren, nachdem die Polizei ihn nicht zur Messe am Palmsonntag zugelassen hatte.

Papst Leo: Christus erhört nicht die Gebete derer, die Krieg führen

Der Pontifex betonte, dass der Herr die Gebete derer nicht erhört, deren Hände voller Blut sind, und rief dazu auf, die Waffen niederzulegen.

Geldstrafe für serbische Fußballspieler wegen orthodoxe Sprechchöre bei UEFA

Gegen eine serbische Fußballmannschaft wurde eine Geldstrafe verhängt, nachdem Fans bei einem Spiel in Belgrad ein Bild des Heiligen Simeon des Myrrhfließenden und ein Banner zum Thema Glauben ausgerollt hatten.

Glaube und Ausdauer: Orthodoxe Jugendliche liefen durch Düsseldorf

Neun-Kilometer-Lauf als öffentliches Glaubenszeugnis und Auftakt für weitere Treffen

Experte warnte vor wachsendem Islamismus und kritisierte Kulturrelativismus

Islamwissenschaftler Ralph Ghadban sieht politische Fehlentscheidungen und ideologische Blindheit als Ursache für zunehmenden Einfluss radikaler Islamisten in Deutschland