Papst Leo: Christus erhört nicht die Gebete derer, die Krieg führen

Papst Leo. Foto: Vatican News

Papst Leo XIV. hielt am Palmsonntag auf dem Petersplatz im Vatikan einen Gottesdienst ab. Dies berichtet die Agentur Vatican News.

In seiner Predigt erinnerte der Pontifex daran, dass der Erlöser keine Waffen benutzte und seinem Jünger befahl, das Schwert wegzustecken, nachdem dieser dem Diener des Hohepriesters ein Ohr abgeschlagen hatte, und sagte: „Wer zum Schwert greift, wird durch das Schwert umkommen.“ Der Pontifex betonte besonders, dass Christus gekommen sei, um Leben und Licht zu bringen, trotz der umgebenden Finsternis.

Papst Leo XIV. wandte sich mit den Worten des Propheten Jesaja an die heutige Welt: „Und wenn ihr eure Hände ausstreckt, verschließe ich meine Augen vor euch; und wenn ihr eure Gebete vermehrt, höre ich nicht: Eure Hände sind voller Blut.“ Nach den Worten des Pontifex lehnt Christus den Krieg ab und hört die Gebete derer nicht, die Krieg führen. Am Ende des Gottesdienstes betete der Primas für die Beseitigung der Ungerechtigkeit zwischen den Völkern und ein baldiges Ende der Konflikte.

Wie die UOJ in der Ukraine berichtete, warnte der Papst den Geistlichen davor, Predigten unter Verwendung von KI zu verfassen.

Lesen Sie auch

„Alles wird der Mensch vergeben, wenn Freude in seiner Seele ist“

Erzpriester Slobodan Tijanić zelebrierte in der serbisch-orthodoxen Gemeinde in Frankfurt und predigte über das Gleichnis vom unbarmherzigen Knecht.

Christen im Südlibanon stehen zwischen Israel und der Hisbollah

Hilfswerk CSI warnt vor Zerstörung christlicher Grenzdörfer und einer dauerhaft gefährdeten Rückkehr.

Metropolit Nektarios: „Griechenland ist durch ideologische Waffen bedroht“

Der Hierarch von Korfu warnte an Mariä Himmelfahrt vor einem Verlust christlicher Werte und der demografischen Zukunft Griechenlands.

Patriarch Porfirije im Kloster Slanci: „Der Glaube ist Vertrauen in Gott“

Der serbisch-orthodoxe Patriarch rief zum Fest der Überführung der Reliquien des heiligen Stephanus zu gelebtem Glauben, Liebe und Vergebung auf.

Bischof Sofian: „Ein Leben im Dienst Gottes und der Menschen“

Rumänisch-orthodoxe Liturgie zu Mariä Himmelfahrt im Kirchenzentrum München gefeiert.

Europas größte Marienstatue in Polen erhielt bischöflichen Segen

Die 55,6 Meter hohe „Figur der barmherzigen Gottesmutter“ wurde am Hochfest Mariä Himmelfahrt in Konotopie gesegnet.