Tulpe zu Ehren der Heiligen Maria Brâncoveanu blüht erneut im Keukenhof

Die Tulpe „Heilige Maria Brâncoveanu“ im Keukenhof-Park in den Niederlanden.

Eine Tulpe, die der Heiligen Maria Brâncoveanu gewidmet ist, kann auch in diesem Jahr wieder im berühmten Keukenhof-Park in den Niederlanden, dem größten Blumengarten Europas, besichtigt werden. Die Tulpe trägt als erste niederländische Sorte einen rumänischen Namen, wie das rumänische Patriarchat am 27. März 2026 auf seiner Webseite berichtete.

Das Projekt der rumänisch-orthodoxen Gemeinde in Schiedam/Rotterdam und des orthodoxen Frauenvereins „Heilige Maria Brâncoveanu“ wird bereits zum siebten Mal in Folge durchgeführt. Insgesamt wurden 250 Tulpen dieser Sorte in der Nähe des Willem-Alexander-Pavillons gepflanzt. Besucher können die Blumen mithilfe von Hinweisschildern mit dem Logo der Züchterfirma Kolk Tulpenveredeling finden.

Da es sich um eine spät blühende Tulpe handelt, wird die Blütezeit ihren Höhepunkt gegen Ende der Keukenhof-Saison erreichen. Die Organisatoren empfehlen daher einen Besuch zwischen Ende April und Anfang Mai. In diesem Jahr hat die Tulpe eine besondere symbolische Bedeutung im Zusammenhang mit der Heiligsprechung der Heiligen Maria Brâncoveanu; Blumen sollen auch an kirchlichen Einrichtungen des Rumänischen Patriarchats und in von der Familie Brâncoveanu gegründeten Kultstätten blühen.

Der Verein „Heilige Maria Brâncoveanu“, der einzige rumänisch-orthodoxe Frauenverein in den Niederlanden, wurde vor zehn Jahren gegründet. Ziel des Vereins ist es, das Andenken der Heiligen zu ehren und orthodoxe geistliche und kulturelle Werte zu fördern. Für seine Tätigkeit wurde der Verein im Januar 2026 vom Metropoliten von West- und Südeuropa mit dem „Metropolitenkreuz für die Laien“ ausgezeichnet.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Cornelia Delkeskamp-Hayes in einer neuen Publikation des Verlags Hagia Sophia das Verhältnis von orthodoxer Tradition, Eheverständnis und moderner Gleichberechtigung untersucht.

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