Zukunftsängste: Jeder fünfte junge Deutsche plant Auswanderung

Viele junge Deutsche sehen ihre Zukunft zunehmend im Ausland und zweifeln an den Lebens- und Arbeitsbedingungen in Deutschland. Foto: Freepik

Immer mehr junge Menschen in Deutschland denken darüber nach, das Land zu verlassen. Laut der Studie „Jugend in Deutschland 2026 – Zukunft unter Druck“ plant bereits jeder Fünfte konkret eine Auswanderung, während sich insgesamt 41 Prozent vorstellen können, im Ausland zu leben. Darüber berichtete die Bild-Zeitung am 26. März 2026.

Die wissenschaftliche Studie, für die über 2.000 junge Menschen im Alter von 14 bis 29 Jahren befragt wurden, zeichnet ein Bild wachsender Unsicherheit und Zukunftsängste. Viele junge Menschen empfinden ihren Alltag als von Krisen geprägt und sehen ihre wirtschaftliche und berufliche Zukunft in Deutschland zunehmend skeptisch.

Als zentrale Gründe für Auswanderungspläne nennen die Befragten vor allem hohe Lebenshaltungskosten, Wohnungsnot, Angst vor Armut sowie unsichere berufliche Perspektiven. Besonders finanziell belastete junge Menschen äußerten häufiger den Wunsch, Deutschland zu verlassen. Laut Studie haben 23 Prozent der Befragten Schulden – ein Höchstwert.

Auch politische Gründe spielen eine Rolle. Sowohl junge Menschen aus dem linken politischen Spektrum als auch AfD-Wähler äußerten überdurchschnittlich häufig den Wunsch auszuwandern, wenn auch aus unterschiedlichen Motiven. Gleichzeitig zeigt die Studie eine hohe psychische Belastung: 29 Prozent der jungen Menschen gaben an, psychologische Unterstützung zu benötigen, und rund 60 Prozent weisen eine suchtähnliche Smartphone-Nutzung auf.

Trotz der Unsicherheit bleibt die Leistungsbereitschaft der jungen Generation laut Studie grundsätzlich hoch. Viele sind bereit zu arbeiten und Verantwortung zu übernehmen, zweifeln jedoch zunehmend daran, ob sich Leistung in Deutschland noch lohnt und ob sie langfristig eine sichere Zukunft im eigenen Land aufbauen können.

Die UOJ berichtete zuvor, dass in Moskau ein neues Buch über den Heiligen Johannes von Shanghai vorgestellt wurde.

Lesen Sie auch

5,3 Millionen Euro für Restaurierung von Athos-Klöstern bewilligt

EU-Fördermittel fließen in Bau- und Sanierungsprojekte an sieben Standorten des Heiligen Berges – darunter Karakallou, Koutloumousiou und die Große Lavra

Serbische Kirche bekräftigte Solidarität mit Familien vermisster Kosovo-Opfer

Diakon Vladimir Mihajlović aus der serbisch-orthodoxen Diözese Schweiz rief in Belgrad zu Wahrheit, Gerechtigkeit und dem Gedenken an die Vermissten auf

„Marsch fürs Läbe“ beharrt auf Zürcher Innenstadt als Kundgebungsort

Organisatoren legen Rechtsmittel gegen geplante Verlegung nach Oerlikon ein und verweisen auf das Demonstrationsrecht

Bischof Johannes von Branitsa: „Nur wer Buße sucht, nimmt Christus als Retter an“

Der Geistliche rief bei der Festliturgie zur Geburt Johannes des Täufers zur Umkehr und zum Vertrauen auf Gottes Barmherzigkeit auf

Priester Arsenije Jovanović: „Wo ist unser Schatz und wo ist unser Herz?“

Serbisch-orthodoxer Prediger rief in Ulm dazu auf, das Reich Gottes über materiellen Wohlstand zu stellen und auf Gottes Vorsehung zu vertrauen

Erste orthodoxe Liturgie nahe der historischen Glastonbury Abbey gefeiert

Gläubige der Warminster-Mission und aus Glastonbury versammelten sich zum Gottesdienst mit Hieromönch Mark (Underwood) aus Cardiff