Drittel der anglikanischen Bischöfe ignoriert Amtseinführung der Erzbischöfin
Sarah Mallally während der Zeremonie zu ihrer Weihe zur Erzbischöfin von Canterbury. Foto: blipfoto
Die Inthronisierung der neuen Oberhauptin der anglikanischen Gemeinschaft, der Erzbischöfin von Canterbury, Sarah Mallally, wurde von einem Großteil des Episkopats ignoriert, berichtet die Zeitschrift Christian Today.
Die Zeremonie fand in der Kathedrale von Canterbury statt und wurde von den Organisatoren als „wirklich globale Versammlung“ bezeichnet. Wie in der Veröffentlichung jedoch angemerkt wird, fehlten die Erzbischöfe (Primaten) von 16 der 42 anglikanischen Provinzen.
Dabei haben laut der Zeitung mindestens 12 Primaten – mehr als ein Viertel der Gesamtzahl – bewusst auf die Teilnahme am Gottesdienst verzichtet. Darunter zählten die Erzbischöfe von Alexandria, Chile, Kongo, dem Indischen Ozean, Kenia, Myanmar, Nigeria, Ruanda, Südostasien, dem Südsudan, dem Sudan und Uganda. Drei weitere Provinzen – Jerusalem, Melanesien und Papua-Neuguinea – entschuldigten sich aufgrund von Reiseproblemen, die durch den Krieg am Persischen Golf verursacht wurden.
Infolgedessen kommt die Publikation trotz der äußerlichen Feierlichkeit der Zeremonie zu dem Schluss: „Die wahre Geschichte ist, dass sich die Vertreter der überwiegenden Mehrheit der Anglikaner weltweit von Canterbury abgewandt haben.“
Wie die UOJ berichtete, haben sich die Anglikaner des globalen Südens von Canterbury losgesagt und einen eigenen Rat gegründet.
Lesen Sie auch
5,3 Millionen Euro für Restaurierung von Athos-Klöstern bewilligt
EU-Fördermittel fließen in Bau- und Sanierungsprojekte an sieben Standorten des Heiligen Berges – darunter Karakallou, Koutloumousiou und die Große Lavra
Serbische Kirche bekräftigte Solidarität mit Familien vermisster Kosovo-Opfer
Diakon Vladimir Mihajlović aus der serbisch-orthodoxen Diözese Schweiz rief in Belgrad zu Wahrheit, Gerechtigkeit und dem Gedenken an die Vermissten auf
„Marsch fürs Läbe“ beharrt auf Zürcher Innenstadt als Kundgebungsort
Organisatoren legen Rechtsmittel gegen geplante Verlegung nach Oerlikon ein und verweisen auf das Demonstrationsrecht
Bischof Johannes von Branitsa: „Nur wer Buße sucht, nimmt Christus als Retter an“
Der Geistliche rief bei der Festliturgie zur Geburt Johannes des Täufers zur Umkehr und zum Vertrauen auf Gottes Barmherzigkeit auf
Priester Arsenije Jovanović: „Wo ist unser Schatz und wo ist unser Herz?“
Serbisch-orthodoxer Prediger rief in Ulm dazu auf, das Reich Gottes über materiellen Wohlstand zu stellen und auf Gottes Vorsehung zu vertrauen
Erste orthodoxe Liturgie nahe der historischen Glastonbury Abbey gefeiert
Gläubige der Warminster-Mission und aus Glastonbury versammelten sich zum Gottesdienst mit Hieromönch Mark (Underwood) aus Cardiff