Suchtexperten forderten stärkere Prävention gegen Alkoholkonsum
Mann lehnt ein Bier ab. Foto: freepik
Ein Zusammenschluss aus Einrichtungen der Gesundheits- und Suchthilfe fordert verstärkte Anstrengungen zur Vorbeugung von Alkoholproblemen in Deutschland. In einem Papier, das von der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen veröffentlicht wurde, heißt es, dass neben der medizinischen und psychosozialen Betreuung besonders die vorbeugenden Angebote überall ausgebaut werden müssten. Darüber berichtete evangelisch.de.
Nach Angaben der Expertinnen und Experten liegt der durchschnittliche Konsum von reinem Alkohol pro Person in Deutschland bei etwa 10,6 Litern im Jahr, was deutlich über dem Wert der OECD liegt. Alkohol stehe im Zusammenhang mit vielen Krankheiten und verursache hohe gesellschaftliche Kosten, die auf etwa 57 Milliarden Euro jährlich geschätzt werden.
Das Bündnis fordert unter anderem höhere Steuern und Mindestpreise für Alkohol, schärfere Regeln im Straßenverkehr und weniger Werbung für alkoholische Getränke. Ziel ist es, den Alkoholkonsum dauerhaft zu verringern und die Gesundheit der Bevölkerung langfristig zu schützen.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass der Zentralrat der Muslime die Mitgliedschaft von ATIB aussetzte.
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