Zentralrat der Muslime setzte Mitgliedschaft von ATIB aus

ATIB. Foto: Kurier

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) hat die Mitgliedschaft der „Union der Türkisch-Islamischen Kulturvereine in Europa“ (ATIB) mit sofortiger Wirkung ausgesetzt. Die Entscheidung wurde am 21. März im Rahmen einer außerordentlichen Sitzung des Bundesvorstands einstimmig getroffen. Zugleich soll bei der nächsten Vertreterversammlung ein Antrag auf vollständigen Ausschluss gestellt werden. Darüber berichtete evangelisch.de.

Hintergrund der Maßnahme sind Hinweise auf ideologische Verbindungen der ATIB zur sogenannten Ülkücü-Bewegung („Graue Wölfe“), die vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft wird. Der ZMD betont in seiner Stellungnahme seine klare Verpflichtung zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung sowie seine Ablehnung rassistischer und extremistischer Ideologien.

Auch innerhalb des Verbandes selbst gibt es Kritik: Die stellvertretende ZMD-Vorsitzende Özlem Basöz hatte ihren Austritt aus der ATIB zuvor mit genau diesen Entwicklungen begründet. Bis zur endgültigen Entscheidung über den Ausschluss soll der betroffene Verband Gelegenheit zur Stellungnahme erhalten.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass Erzbischof von Athen zu mehr Liebe und weniger Angst aufrief.

Lesen Sie auch

Britisches Oberhaus entkriminalisierte Abtreibung nach Reform

Umstrittene Gesetzesänderung beendete Strafverfolgung von Frauen.

Suchtexperten forderten stärkere Prävention gegen Alkoholkonsum

Deutschland liegt beim Konsum angeblich über internationalem Durchschnitt.

Hochfest Mariä Verkündigung im antiochenischen Kloster Dollendorf gefeiert

Metropolit Isaak zelebrierte die festlichen Gottesdienste im Kloster der Herrin von Antiochien

Regierung will Unterstützung für Gewaltopfer vor Gericht ausweiten

Mehr Betroffene sollen Anspruch auf psychosoziale Prozessbegleitung erhalten.

Studie zeigte steigende psychische Belastung bei Jugendlichen

Unsicherheit, Krisen und digitale Abhängigkeit sollen die junge Generation prägen.

Metropolit Serafim besuchte rumänisch-orthodoxe Gemeinden in Fulda und Kassel

Krankensalbung, Liturgie und Predigten über Fasten und Gebet prägten das Besuchswochenende