Metropolit Serafim besuchte rumänisch-orthodoxe Gemeinden in Fulda und Kassel

Metropolit Serafim in der Gemeinde Fulda.

Ein Wochenende im Zeichen von Gottesdienst, Begegnung und sozialem Engagement erlebten die rumänisch-orthodoxen Gemeinden in Fulda und Kassel beim Besuch von Metropolit Serafim. Der Hierarch zelebrierte die Krankensalbung sowie die Heilige Liturgie und sprach in seinen Predigten über die geistliche Bedeutung von Fasten und Gebet, wie die Metropolie auf ihrer Webseite berichtete.

Am Samstag, dem 21. März 2026, nahmen zahlreiche Gläubige in der Gemeinde „Himmelfahrt des Herrn“ in Fulda an der Krankensalbung teil, die im Beisein mehrerer Priester unter der Leitung von Metropolit Serafim gefeiert wurde. Der Gottesdienst fiel mit dem 9. Jahrestag des Gemeindepfarrers Viorel Dîrdîiac zusammen.

In seiner Ansprache betonte der Metropolit die Bedeutung von Fasten und Gebet als Weg zum Heil, besonders während der Fastenzeit. Zudem verwies er auf ein soziales Projekt der Metropolie, das monatlich mehr als 900 Kinder in den rumänischen Kreisen Vaslui und Botoșani unterstützt. Die Gläubigen beteiligten sich anschließend an einer Kollekte für dieses Projekt.

Am Sonntag, dem 22. März, feierte die rumänisch-orthodoxe Gemeinde „Mariä Verkündigung“ in Kassel ihr Patronatsfest mit einer Heiligen Liturgie, die von Metropolit Serafim gemeinsam mit mehreren Priestern zelebriert wurde. An der Feier nahm auch Kassels Oberbürgermeister Sven Schoeller teil, der die Integration und das Engagement der rumänischen Gemeinde im städtischen Leben würdigte. Der Metropolit dankte seinerseits für die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Gemeinde.

In seiner Predigt sprach Metropolit Serafim über den heiligen Johannes von der Himmelsleiter und hob hervor, dass Gebet und Fasten notwendig seien, damit das Herz wachse und die ganze Schöpfung in Liebe umfassen könne.

Die UOJ berichtete zuvor, dass der serbische Patriarch Porfirije an die NATO-Bombardierung Serbiens von 1999 erinnerte und vor einer neuen Gewaltspirale warnte.

Lesen Sie auch

Erzbischof Tichon besuchte künftiges Klosterzentrum auf Schloss Seyfriedsberg

Berliner Erzbischof informierte sich über die Pläne für das neue Kloster des heiligen Hiob von Potschajew der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland

Wiederaufbau der Elias-Kirche in Damaskus fast abgeschlossen

Ein Jahr nach dem Terroranschlag sind die Restaurierungsarbeiten an der orthodoxen Kirche weitgehend beendet

Fortbildung für rumänisch-orthodoxe Priester in Notfall- und Konfliktmanagement

Seminar in Hannover vermittelte medizinische Erstversorgung, Kommunikation in Krisensituationen und Strategien für den Umgang mit Konflikten im Gemeindeleben

Bischöfliche Gebete vor den Reliquien der heiligen Afra in Augsburg

Erzbischof Tichon von Rusa und Bischof Hiob von Stuttgart feierten Gottesdienst mit rund 200 Pilgern

Metropolit Grigorije stellte Predigtband in der Gemeinde Aachen vor

Serbisch-orthodoxer Hierarch sprach über die Entstehung seines Buches sowie über Empathie, Versöhnung und christliche Gemeinschaft

Theologe: Israel führte Kirchensteuern ein, die selbst die Muslime nicht erhoben

Theologe J. D. Hall erklärte, auf die Christen in Israel werde ein finanzieller Druck ausgeübt, der mit den Zeiten der islamischen Herrschaft in der Region nicht vergleichbar sei.