Patriarch Daniil leitete Großen Bußkanon in Sofia
Am 23. März, in der fünften Woche der Großen Fastenzeit, leitete Patriarch Daniel von Bulgarien den vollständigen Großen Bußkanon des heiligen Andreas von Kreta in der Metropolitankathedrale der heiligen Nedelja in Sofia. Unterstützt wurde er vom Klerus der Kathedrale, während Bischof Ioan von Braniza am Gottesdienst teilnahm. Die liturgischen Gesänge wurden vom Priesterchor von Sofia vorgetragen. Darüber berichtete Orthodox Times.
Im Anschluss an den Gottesdienst wandte sich der Patriarch mit einer Predigt an die Gläubigen. Er betonte, dass Gott jeden Menschen zur Umkehr ruft und dass durch aufrichtige Reue und Glauben selbst die Last der Sünde überwunden werden kann. Die göttliche Gnade, so der Patriarch, erleuchte das Herz und führe den Menschen zurück zu Gott.
Unter Bezug auf die Beispiele aus dem Bußkanon sprach er über Adam und Eva und warnte vor Selbstrechtfertigung, die wahre Reue verhindere. Dem stellte er die Demut und den Gehorsam der Gottesmutter gegenüber. Abschließend ermutigte er die Gläubigen, die Umkehr als dauerhaften Weg zu verstehen und durch Gebet, Beichte und geistlichen Einsatz ihre Beziehung zu Gott zu erneuern.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass Kirchenführer vor Tempelplänen in Jerusalem warnten.
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