Der homosexuelle Dominik Krause wird Münchens neuer Oberbürgermeister

Dominik Krause nach seinem Wahlsieg bei der Münchner Oberbürgermeister-Stichwahl. Foto: BR

München bekommt erstmals einen Oberbürgermeister von den Grünen: Der 35-jährige schwule Physiker Dominik Krause gewann am Sonntag, dem 22. März 2026 die Stichwahl gegen den langjährigen SPD-Amtsinhaber Dieter Reiter deutlich und zieht damit als neuer Rathauschef ins Münchner Rathaus ein. Darüber berichtete der Bayerische Rundfunk.

Krause, der "Bürgaymeister", wie er sich zuweilen nennt, sprach nach seinem Wahlsieg von einem „historischen Tag“ und kündigte an, ein „weltoffenes und buntes München“ erhalten zu wollen. Der bisherige Zweite Bürgermeister setzte im Wahlkampf vor allem auf Themen wie bezahlbares Wohnen und versprach unter anderem den Bau von 50.000 neuen Wohnungen. Mit einem inhaltlich geprägten Wahlkampf setzte er sich gegen den seit zwölf Jahren amtierenden Oberbürgermeister durch.

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Bundesweit bekannt geworden war Krause bereits 2023, als er das Münchner Oktoberfest als „weltweit größte offene Drogenszene“ bezeichnete. Als neuer Oberbürgermeister wird er nun selbst erstmals die Wiesn eröffnen und traditionell das erste Fass anzapfen.

Krause wurde 1990 in München geboren, studierte Physik und kam nach eigenen Angaben über Proteste gegen Neonazi-Aufmärsche in die Politik. Seit 2014 sitzt er im Stadtrat und engagiert sich im Verein „München ist bunt“. Privat lebt er mit seinem Verlobten im Stadtteil Giesing.

Nicht überall traf der Wahlkampf von Krause und die Wahlentscheidung auf Gegenliebe:

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Die UOJ berichtete zuvor, dass Diakon Igor Willimowski in Krefeld das Evangelium von den erfolglosen Jüngern auslegte.

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