Parlamentssprecher Georgiens: Der Patriarch hat es geschafft, das Volk um die Kirche herum zu vereinen

Der georgische Parlamentspräsident Schalva Papuaschwili. Foto: 1tv.ge

Am 22. März 2026 hielt der georgische Parlamentspräsident Schalwa Papuaschwili eine Rede bei der Beisetzungszeremonie des Katholikos-Patriarchen Ilia II. in der Kathedrale der Heiligen Dreifaltigkeit. Der Politiker erklärte, der größte Traum des Oberhaupts sei es gewesen, sein Volk in der Kirche Christi vereint zu sehen. Dies berichtet ein georgisches Medienportal.

Papuaschwili merkte an, dass Ilia II. das Unmögliche vollbracht habe. Nach den Worten des Parlamentspräsidenten habe er als Christ das Gesetz Christi erfüllt, als Mönch sein Gelübde bewahrt und als Patriarch über Jahrzehnte hinweg das schwerste Kreuz seiner Nation getragen. Der Parlamentspräsident betonte, dass zwar der irdische Weg des Patriarchen zu Ende sei, seine Liebe zu seiner Herde jedoch unverändert geblieben sei und das ganze Volk ihm heute mit Dankbarkeit dasselbe erwidere.

Die Lebensgeschichte Ilias II. endet hier nicht. Nach Ansicht von Papuaschwili wird das Erbe des Patriarchen von der nächsten Generation fortgeführt – von seinen zahlreichen Patenkindern und Kindern, die seinen Segen in die Zukunft tragen werden. Der Politiker bezeichnete den Patriarchen als Brücke zwischen den Zeiten, der es geschafft habe, die georgische Nation endgültig zu festigen. Der Sprecher beendete seine Rede mit den Worten eines Gebets: „Groß bist du, Herr, und wunderbar sind deine Taten“, und brachte damit die Hoffnung zum Ausdruck, dass die Fürsprache Ilia II. ganz Georgien beschützen werde.

Die UOJ überträgt direkt vor Ort die Ereignisse im Internet.

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