Ehem. Premierminister Georgiens: Heute herrscht in jedem georgischen Herzen Schmerz und Liebe
Bidsina Iwanischwili. Foto: UOJ
Der Gründer der Partei „Georgischer Traum“, Bidsina Iwanischwili, sprach sein Beileid zum Tod des Katholikos-Patriarchen von ganz Georgien, Ilia II., aus. Der Politiker bezeichnete das verstorbenen Oberhaupt der Kirche als geistlichen Vater, dessen Tod in den Herzen aller Landsleute Schmerz hinterlassen habe.
Laut Iwanischwili ist der heutige Tag für jeden Einwohner des Landes von besonderen Emotionen geprägt. „Heute nehmen wir mit tiefer Trauer Abschied von unserem geistlichen Vater“, erklärte er. „Im Herzen jedes Georgiers herrschen heute Schmerz und Liebe, die keiner Worte bedürfen, denn sie sind uns allen gemeinsam.“
Der ehemalige Ministerpräsident betonte, dass die Bedeutung der Persönlichkeit von Ilia II. über die persönliche Geschichte hinausgehe und das Schicksal des gesamten Staates betreffe. „Der Tod Seiner Heiligkeit, des Katholikos-Patriarchen von Georgien, hinterlässt eine unauslöschliche Leere“, bemerkte der Gründer der Organisation. „Dieser Verlust ist gewaltig und unersetzlich, denn er ist nicht nur in den Herzen und Köpfen der Menschen zu spüren, sondern betrifft eine ganze Epoche und die Geschichte einer großen Liebe.“
Iwanischwili erinnerte auch an die „zweite Geburt“ des Menschen, die in dem Moment stattfindet, in dem er den Sinn des Lebens erkennt. „Es ist kaum vorstellbar, wie groß ein Mensch sein muss, damit seine ‚zweite Geburt‘ über das Persönliche hinausgeht und das ganze Volk betrifft“, kommentierte Iwanischwili den geistlichen Weg des verstorbenen Erzhirten.
Die UOJ überträgt direkt vor Ort die Ereignisse im Internet.
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