Ehem. Premierminister Georgiens: Heute herrscht in jedem georgischen Herzen Schmerz und Liebe

Bidsina Iwanischwili. Foto: UOJ

Der Gründer der Partei „Georgischer Traum“, Bidsina Iwanischwili, sprach sein Beileid zum Tod des Katholikos-Patriarchen von ganz Georgien, Ilia II., aus. Der Politiker bezeichnete das verstorbenen Oberhaupt der Kirche als geistlichen Vater, dessen Tod in den Herzen aller Landsleute Schmerz hinterlassen habe.

Laut Iwanischwili ist der heutige Tag für jeden Einwohner des Landes von besonderen Emotionen geprägt. „Heute nehmen wir mit tiefer Trauer Abschied von unserem geistlichen Vater“, erklärte er. „Im Herzen jedes Georgiers herrschen heute Schmerz und Liebe, die keiner Worte bedürfen, denn sie sind uns allen gemeinsam.“

Der ehemalige Ministerpräsident betonte, dass die Bedeutung der Persönlichkeit von Ilia II. über die persönliche Geschichte hinausgehe und das Schicksal des gesamten Staates betreffe. „Der Tod Seiner Heiligkeit, des Katholikos-Patriarchen von Georgien, hinterlässt eine unauslöschliche Leere“, bemerkte der Gründer der Organisation. „Dieser Verlust ist gewaltig und unersetzlich, denn er ist nicht nur in den Herzen und Köpfen der Menschen zu spüren, sondern betrifft eine ganze Epoche und die Geschichte einer großen Liebe.“

Iwanischwili erinnerte auch an die „zweite Geburt“ des Menschen, die in dem Moment stattfindet, in dem er den Sinn des Lebens erkennt. „Es ist kaum vorstellbar, wie groß ein Mensch sein muss, damit seine ‚zweite Geburt‘ über das Persönliche hinausgeht und das ganze Volk betrifft“, kommentierte Iwanischwili den geistlichen Weg des verstorbenen Erzhirten.

Die UOJ überträgt direkt vor Ort die Ereignisse im Internet.

Lesen Sie auch

Orthodoxe Pilgerfahrt zur Verklärung des Herrn nach Talmont-sur-Gironde

Erzdiözese der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa lädt am 18. und 19. August 2026 zur traditionellen Feier ein

Britischer Millionär übernimmt Rechtskosten für angeklagte Straßenprediger

Samuel Leeds kritisiert zunehmenden Druck auf Christen und spricht von „Doppelmoral“.

Vandalismus im Soester St.-Patrokli-Dom: Seitenaltar und Statue beschmiert

Schwarze Farbe an Statue, Altar und Gemäuer verursacht rund 15.000 Euro Schaden – Kriminalpolizei ermittelt

Gottesmutterfasten hat für orthodoxe Christen begonnen

Das zweiwöchige Fasten vor dem Fest der Entschlafung der Gottesmutter gilt als eine der stärksten Fastenzeiten.

Orthodoxer Verlag Hagia Sophia kündigte neues bioethisches Standardwerk an

640-seitige deutsche Ausgabe von H. Tristram Engelhardts Werk „Nach Gott. Moral und Bioethik in einem säkularen Zeitalter“ erscheint im September.

Supraśl-Ikone der Gottesmutter vereint Tausende Pilger im Verkündigungskloster

Eines der bedeutendsten Marienfeste der Polnischen Orthodoxen Kirche brachte Gläubige aus Polen und Estland nach Supraśl.