Linksradikaler Anschlag auf Veranstaltungsort eines Lebensschutz-Treffens
Die Freie evangelische Gemeinde Kassel-Ost war wiederholt Ziel politisch motivierter Angriffe – diesmal mit Pechfarbe. Foto: IDEA/Daniel Scholaster
In Kassel ist ein Veranstaltungsort eines christlichen Lebensschutz-Treffens Ziel eines Anschlags geworden. Die betroffene Gemeinde war bereits mehrfach Angriffen ausgesetzt. Darüber berichtete das katholische Nachrichtenportal kath.net am 18. März 2026.
Unbekannte Täter haben die Glasfassade der Freien evangelischen Gemeinde Kassel-Ost mit zähflüssigem Pech beworfen. Der Angriff steht im Zusammenhang mit einem „Treffen Christlicher Lebensrecht-Gruppen“, das am 7. März in den Räumen der Gemeinde stattfand.
Auf der linksextremen Plattform indymedia.org bekannten sich mutmaßliche Täter zu der Tat. Als Begründung nannten sie das Engagement der Gemeinde für das Lebensrecht ungeborener Kinder.
Die Gemeinde war bereits in der Vergangenheit Ziel von Angriffen. Im November 2025 wurden mehrere Fensterscheiben eingeschlagen und Parolen mit Bezug auf den Schwangerschaftsabbruch (§ 218 StGB) an die Wände gesprüht.
Trotz des jüngsten Anschlags fand die Veranstaltung statt. Laut Polizei protestierten rund 70 Personen vor Ort gegen das Treffen und zeigten Transparente mit Forderungen nach Legalisierung von Abtreibung und gegen Antifeminismus.
Die UOJ berichtete zuvor, dass sich die Vorsitzende der Lebensschutz-Organisation ALfA, Cornelia Kaminski, mit einem Appell zum Thema Leihmutterschaft an ukrainische Frauen richtete: „Denken Sie an diese Kinder.“
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