Orthodoxe Gläubige kamen zur Krankensalbung nach Luxemburg

Gläubige während der Feier der Krankensalbung in der Kirche der Heiligen Apostel Peter und Paul in Luxemburg. Foto: Diözese

In der Kirche der Heiligen Apostel Peter und Paul in Luxemburg wurde am 9. März 2026 das Sakrament der Heiligen Ölung gefeiert. Der Gottesdienst fand mit dem Segen von Bischof Irenei von London und Westeuropa der russischen Auslandskirche statt und versammelte zahlreiche orthodoxe Gläubige aus verschiedenen Ländern, wie die Diözese auf ihrer Webseite berichtete.

Am Montag der dritten Woche der Großen Fastenzeit wurde in der Luxemburger Kirche der Heiligen Apostel Peter und Paul die Krankensalbung zelebriert. Zu dem Gottesdienst kamen orthodoxe Gläubige aus Luxemburg, Deutschland, Frankreich und weiteren europäischen Ländern zusammen, um im Gebet um geistliche und körperliche Heilung zu bitten.

Die Feier des Sakraments erfolgte nach kirchlicher Tradition in konziliarer Form unter Beteiligung mehrerer Geistlicher aus benachbarten Pfarreien. Der örtliche Pfarrer, Erzpriester Ioann Grigoriță, stand dem Gottesdienst vor, unterstützt unter anderem von Erzpriester Emilian Pochinok, Dekan der Region, sowie weiteren Priestern aus der Umgebung.

In seiner geistlichen Ansprache erinnerte Erzpriester Emilian an die Worte des Evangeliums: „Für Menschen ist dies unmöglich, aber für Gott ist alles möglich.“ Gottes Barmherzigkeit könne dem Menschen sowohl geistliche als auch körperliche Heilung schenken, zugleich seien jedoch Glaube, Buße und Liebe zu Gott erforderlich.

Mit dem Segen von Bischof Irenei soll das Sakrament der Heiligen Ölung in den kommenden Tagen auch in weiteren Pfarreien in der Schweiz und in anderen Ländern Westeuropas gefeiert werden.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Serbien eine Rekordsumme für das Athos-Kloster Hilandar bereitstellte.

Lesen Sie auch

Die Kirche gedenkt des Großmärtyrers Panteleimon

Der heilige Arzt, der in Nikomedia unentgeltlich Kranke behandelte und unter Kaiser Maximian enthauptet wurde, wird am 9. August als himmlischer Patron der Ärzte und Heiler verehrt.

Christin in Kanada wurde gegen ihren Willen euthanasiert

Die 83-Jährige hatte die Sterbehilfe aus Glaubensgründen verweigert, widerrief am Vortag weinend ihre Zustimmung und gab vor dem Eingriff kein mündliches Einverständnis.

Christen in Sednaya sagten Kirchenfeste aus Protest gegen Repressionen ab

Pfarreiräte kritisieren Verhaftungen, Entführungen und Schikanen gegen die christliche Bevölkerung in der syrischen Stadt

Vortrag würdigte geistliches Erbe des heiligen Dumitru Stăniloae

Monialin Lioba Drăgoi stellte bei der Theologischen St.-Justin-Konferenz in Geilnau Leben, Werk und zentrale Lehren des 2025 heiliggesprochenen rumänischen Theologen vor

Rumänisch-orthodoxe Gläubige feierten Verklärung Christi auf der Zugspitze

Pfarrer aus Garmisch-Partenkirchen und Augsburg zelebrierten die Heilige Liturgie in der Kapelle Mariä Heimsuchung in Deutschlands höchstgelegenem Gotteshaus

Patriarch Daniil nahm an der Pilgerwanderung „Der Wundertäter von Rila“ teil

Bulgarisches Kirchenoberhaupt begleitete die Wallfahrt zu den Sieben Rila-Seen und rief die Gläubigen auf, dem Vermächtnis des heiligen Johannes von Rila in Einheit und Glauben zu folgen