Feierliche Liturgie in Lyon: Metropolit Antonij ehrte Priesterjubiläum
Metropolit Antonij von West- und Mitteleuropa während der feierlichen Liturgie in der bulgarischen Kirche „St. Sophrony von Vratsa“ in Lyon.
Am zweiten Sonntag der Großen Fastenzeit, dem 8. März 2026, hat der bulgarisch-orthodoxe Metropolit Antonij von West- und Mitteleuropa in der Kirche „St. Sophrony von Vratsa“ in Lyon die Heilige Basilios-Liturgie gefeiert. Der Gottesdienst stand im Zeichen des Gedenkens an den heiligen Gregor Palamas und eines besonderen Jubiläums: dem 50. Jahrestag der Priesterweihe von Pater Petar Simeonov, wie das Patriarchat auf seiner Webseite berichtete.
Konzelebranten waren mehrere Geistliche aus der Metropolregion, darunter Erzpriester aus Lyon und Straßburg sowie Diakon Ivan Stoyanov. Unter den Gästen befanden sich auch diplomatische Vertreter Bulgariens, darunter Botschafterin Mariana Boyadzhieva und Generalkonsulin Nadya Vaneva. Zahlreiche Gläubige aus verschiedenen Städten Frankreichs sowie aus Genf nahmen an der Feier teil.
In seiner Ansprache erinnerte Metropolit Antonij daran, dass die bulgarische Gemeinde in Lyon seit Jahrzehnten einen geistlichen Ort habe, „an dem unsere Landsleute das Wort Gottes in verständlicher bulgarischer Sprache hören“ und ihre Traditionen bewahren können. Der Tempel sei für viele Gläubige zu einem „zweiten Zuhause“ geworden, das Trost im Leid und Ermutigung in der Freude spende.
Mit Blick auf das Jubiläum würdigte der Metropolit den langjährigen Dienst des Priesters: „Heute feiern wir die reine Freude, gemeinsam in der Heiligen Eucharistie zu sein.“ Pater Petar habe „ein halbes Jahrhundert würdig den schwierigen Weg eines Priesters“ getragen. Als Zeichen der Anerkennung überreichte ihm der Metropolit im Namen des Diözesanrates ein Brustkreuz mit der Darstellung der Auferstehung Christi.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Priester Matthias Fröse in einem neuen Video über das Thema Vergebung sprach, die kein Verlust, sondern eine Befreiung sei.
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