Katholische Kirche in Spanien richtet Abteilung für Islam-Dialog ein

Spanische Bischöfe mit Papst. Foto: Vatican News

Die katholische Kirche in Spanien hat beschlossen, eine eigene Abteilung für Beziehungen zum Islam einzurichten. Der Ständige Rat der Spanischen Bischofskonferenz fasste den entsprechenden Beschluss, um den interreligiösen Dialog angesichts der wachsenden muslimischen Bevölkerung im Land zu stärken. Darüber berichtete Domradio.

Die neue Abteilung wird Teil einer Unterkommission der Bischofskonferenz für interkonfessionelle Beziehungen und interreligiösen Dialog sein. Zu ihren Aufgaben gehört es unter anderem, Priester und Laien auf Begegnungen und Gespräche mit Muslimen vorzubereiten sowie pastorale Unterstützung für Menschen in christlich-muslimischen Ehen zu leisten.

Darüber hinaus soll die Einrichtung Materialien für Katechese und Seelsorge entwickeln, etwa für Menschen, die vom Islam zum Christentum konvertieren. Nach Angaben islamischer Organisationen leben in Spanien rund 2,5 Millionen Muslime, was etwa fünf Prozent der Bevölkerung entspricht, insbesondere in Städten wie Barcelona, Madrid und Melilla.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass ein DNA-Test angebliche „Bluttränen“ von Trevignano infrage stellte.

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