EU-Kommission genehmigt Finanzierung von Abtreibungen aus EU-Sozialfonds
Schwangere Frau. Illustrationsfoto: European Conservative
Am 26. Februar 2026 hat die EU-Kommission die Nutzung von EU-Sozialfonds zur Finanzierung des Zugangs zu Schwangerschaftsabbrüchen genehmigt, berichtet die Zeitung European Conservative.
In dem Dokument heißt es, dass die Mitgliedstaaten Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+) für Programme zur Gewährleistung „sicherer und legaler Abtreibungen” verwenden können. Dabei werden keine neuen Gesetze oder separaten Fonds geschaffen – es wird vorgeschlagen, bereits bestehende Finanzinstrumente zu nutzen.
Die Europäische Kommission betonte, dass die Entscheidung freiwillig sei und die nationalen Befugnisse im Gesundheitswesen nicht außer Kraft setze. Tatsächlich werden Abtreibungen jedoch in die EU-Programme für Gleichstellung und soziale Unterstützung aufgenommen.
Der Europäische Sozialfonds+ ist mit einem Volumen von 142,7 Milliarden Euro eines der größten Haushaltsinstrumente der EU. Die Entscheidung hat bereits Diskussionen ausgelöst, da frühere Initiativen zur Begrenzung der Finanzierung von Abtreibungen in Brüssel keine Unterstützung fanden.
Zuvor hatte die UOJ darüber berichtet, dass das EU-Parlament die Einrichtung eines EU-Fonds zur Finanzierung von Abtreibungen gebilligt hatte.
Lesen Sie auch
Seminar orthodoxer Jugendlicher bei Albstadt: Gebet im Mittelpunkt
Treffen junger Erwachsener aus ganz Deutschland im Jugendfreizeithaus
Gedenken im Stephansdom: 700 Teilnehmer erinnerten an Armenier-Völkermord
Der rumänisch-orthodoxe Vikar Nicolae Dura nahm an einer ökumenischen Gedenkfeier in Wien teil
England stoppte Gesetz zur Suizidbeihilfe und löste Reaktionen aus
Kirchen in England begrüßen das Scheitern eines Gesetzentwurfs zur Legalisierung der Suizidbeihilfe im Parlament und betonen Alternativen wie Palliativversorgung.
Patriarch Daniel warnte vor den sozialen und moralischen Folgen des Glücksspiels
Kirche sieht wachsende Gefahr für Gesellschaft, Familien und Jugendlich und fordert zum Handeln auf
Die Liste der Teilnehmer des Bischofskonzils der ROKA 2026 wurde veröffentlicht
UOJ veröffentlicht die Liste der Bischöfe, die am Konzil in München teilnehmen.
Wundertätige Kursker Ikone zur Bischofskonferenz der ROKA in Deutschland
Ersthierarch Metropolit Nikolaj von Ostamerika und New York leitet synodale Liturgie zum Jubiläum der deutschen Diözese