Patriarch Daniil rief zu würdigem Kommunionempfang in der Fastenzeit auf

Die Kathedrale in Sofia war Schauplatz der Liturgie. Foto: Patriarchat

Der bulgarisch-orthodoxe Patriarch Daniil hat bei einer festlichen Göttlichen Liturgie in der Kathedralkirche „St. Großmärtyrerin Nedelya“ am Samstag, dem 28. Februar 2026, die Gläubigen zu einem würdigen Empfang der Heiligen Kommunion aufgerufen. Im Mittelpunkt seiner Predigt stand die geistliche Vorbereitung als Ziel der ersten Fastenwoche, wie das Patriarchat auf seiner Webseite berichtete.

Patriarch Daniil leitete den Gottesdienst im Beisein von Bischof Johannes von Branitsa, dem ersten Vikar des Metropoliten von Sofia, sowie zahlreicher Geistlicher und Diakone. Ein großer Teil der Anwesenden empfing am Ende die Heilige Kommunion.

In seiner Ansprache bezeichnete Patriarch Daniil die Aufnahme des Leibes und Blutes Christi als „Ziel und Wunsch all unserer Bemühungen“ in der Fastenzeit. Wer sich in Enthaltsamkeit, Gebet und ehrlicher Selbstprüfung übe und im Sakrament der Beichte seine Schwächen offenlege, erkenne, dass diese Vorbereitung nicht nur der Woche, sondern dem ganzen Leben Sinn und Wesen verleihe.

Mit Blick auf die Versuchungen des Alltags erinnerte der Patriarch an die Zeit Kaiser Julians des Abtrünnigen und warnte vor Gleichgültigkeit, Zerstreutheit und geistlicher Nachlässigkeit. Wahre Standhaftigkeit zeige sich darin, bewusst Maß zu halten, das Gebet zu vertiefen und Verantwortung im familiären und beruflichen Umfeld zu übernehmen. So werde die Vereinigung mit Gott nicht nur verstandesmäßig, sondern erfahrbar – zur Vergebung der Sünden, zur Heiligung und zum Heil von Seele und Leib.

Die UOJ berichtete zuvor über ein Seminar in der russisch-orthodoxen Gemeinde Krefeld: Die Digitale Welt fordert die Familien heraus.

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