Bischof Irenei von London leitete erste Generalsalbung der Großen Fastenzeit
Bischof Irenei von London spendet in der Kirche der Heiligen Elisabeth in Nordengland die erste Generalsalbung der Großen Fastenzeit. Foto: Diözese
In der Kirche der Heiligen Großfürstin Elisabeth in Nordengland wurde am Mittwoch (25. Februar 2026) der ersten Fastenwoche die erste Feier der Heiligen Ölung (Soborovanie) der diesjährigen Großen Fastenzeit begangen. Den Gottesdienst leitete Bischof Irenei von London und Westeuropa der russischen Auslandskirche in Konzelebration mit Geistlichen aus England, Irland und der Londoner Kathedrale, wie die Diözese auf ihrer Webseite berichtete.
Gläubige aus Nord- und Ostengland, Schottland, Wales, Nordirland sowie der Republik Irland reisten nach Wallasey bei Liverpool, um gemeinsam den Ritus der Heilung von Leib und Seele zu feiern. Nach sieben Lesungen aus Apostel und Evangelium sowie sieben Gebeten zur Segnung des heiligen Öls knieten die Teilnehmer – nach vorheriger Beichte – unter dem von den Priestern erhobenen Evangelienbuch, während Bischof Irenei die Worte der Vergebung sprach.
Diejenigen, die vorbereitet waren und der Salbung bedurften, empfingen anschließend siebenmal die gesegnete Ölung. Mit neuer geistlicher Kraft und Zuversicht traten sie die Heimreise an, um den weiteren Weg der Großen Fastenzeit fortzusetzen.
Weitere Feiern der Generalsalbung sind in den kommenden Wochen an verschiedenen Orten in Kontinentaleuropa und auf den Britischen Inseln vorgesehen.
Die UOJ berichtete zuvor, dass sich Erzpriester Ilya Limberger in einem Vortrag dem spannungsreichen Verhältnis zwischen orthodoxer Seelsorge und moderner Psychiatrie sowie Psychologie widmete.
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