Bischöfe warben für vertieften christlich-muslimischen Dialog
Christen und Muslimen. Foto: Evangelisch.de
Im Rahmen der Frühjahrsvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Würzburg haben sich Religionswissenschaftler und katholische Kirchenvertreter für eine Intensivierung des Dialogs zwischen Christen und Muslimen ausgesprochen. Dieser könne einen wichtigen Beitrag zur Verhinderung religiös motivierten Extremismus leisten. Zwar gehe von islamistisch begründeter Gewalt eine ernste Gefahr für die Gesellschaft aus, gleichzeitig dürfe keine pauschale Verdächtigung aller Muslime erfolgen. Darüber berichtete Evanglisch.de.
In einer neu vorgelegten Handreichung zu den Beziehungen zwischen Christen und Muslimen wirbt die Kirche für einen differenzierten und wertschätzenden Umgang mit dem Islam, der in Deutschland die zweitgrößte Religionsgemeinschaft bildet. Das Papier zielt darauf ab, den Islam als religiöse Wirklichkeit besser verständlich zu machen und Klischees entgegenzutreten, die die Glaubensgemeinschaft undifferenziert mit Gewalt oder Terror in Verbindung bringen.
Zugleich räumten die Beteiligten ein, dass die Beziehungen zwischen den Religionsgemeinschaften nicht spannungsfrei seien. In Zeiten internationaler Auseinandersetzungen könnten die Kirchen jedoch als Vermittler wirken. Projekte wie gemeinsame Angebote in der Notfallseelsorge, an denen Christen und Muslime beteiligt sind, zeigten, dass lokale Zusammenarbeit Vertrauen aufbauen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt festigen könne.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass die OKU weitere Heiligtümer in dem Kiewer-Höhlenkloster übernommen hat.
Lesen Sie auch
Erzbischof Tichon: Die Märtyrer Boris und Gleb zeigen den Weg des Friedens
Der Administrator der Diözese von Berlin und Deutschland würdigte die ersten russischen Heiligen als Vorbilder christlicher Demut und Versöhnung
Vortrag beleuchtete den geistlichen Weg von Arsenie Boca von Prislop und sein Hauptwerk
Erzpriester Dr. Iosif-Cristian Rădulescu stellte auf der Theologischen St.-Justin-Konferenz in Geilnau das Leben, die Lehre und das geistliches Vermächtnis des Heiligen vor
Einbrecher stahlen Reliquien des heiligen Martin aus Kirche in Neuss
Die Täter hinterließen Blutspuren am Altar der katholischen Kirche und entwendeten neben den Reliquien auch ein Messbuch, das wenig später in der Nähe wiedergefunden wurde.
Religionsunterricht in Österreich bleibt trotz Debatten fest verankert
Rumänisch-orthodoxer Priester Cătălin Florin Soare verweist auf staatliche Unterstützung des konfessionellen Religionsunterrichts und sieht keine grundlegende Gefährdung des Systems
Bund Katholischer Unternehmer kritisierte geplante Wohngeldkürzung
Verband warnte vor Nachteilen für Familien, sinkenden Erwerbsanreizen und einer Verlagerung in die Grundsicherung
Hawaii-Ikone der Gottesmutter besuchte Patienten im Krankenhaus in Sofia
Patriarch Daniil spendete gemeinsam mit Bischof Irenei und einer Delegation der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland den Kranken den Segen