Polizei bat um Hinweise nach Angriff auf Mädchen aus Ghana
Polizeieinsatz nach einem Angriff. Foto: Sächsischer Flüchtlingsrat
Nach dem gewaltsamen Übergriff auf zwei Mädchen aus Ghana hat die Polizei eine digitale Plattform zur Meldung von Hinweisen freigeschaltet und ruft die Bevölkerung zur Unterstützung auf. Dort können Zeugen Bildmaterial, Videos oder eigene Beobachtungen einreichen, um die Ermittlungen voranzutreiben. Eine eigens eingerichtete Sonderkommission wertet bereits vorliegende Spuren aus. Darüber berichtete Evangelische Zeitung.
Die Tat geschah am 14. Juni 2024 in Grevesmühlen, als die beiden acht und zehn Jahre alten Mädchen auf eine Gruppe Jugendlicher stießen. Ein Kind und sein Vater wurden bei dem Übergriff leicht verletzt und ärztlich behandelt. Nach Erkenntnissen der Polizei waren mehrere Personen direkt beteiligt, zudem soll es zu ausländerfeindlichen Äußerungen gekommen sein.
Gegen die Beschuldigten wird unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, Landfriedensbruch und Volksverhetzung ermittelt. Politiker von Bund und Ländern verurteilten den Vorfall mit Nachdruck und unterstrichen, dass rassistisch motivierte Gewalt lückenlos aufgeklärt und juristisch konsequent verfolgt werden müsse.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass Boko Haram mindestens 40 Bauern und Fischer in Borno tötete.
Lesen Sie auch
Nigeria: „Kirche in Not“ forderte Rückkehroption für vertriebene Christen
Das Hilfswerk verweist auf den Wiederaufbau christlicher Dörfer in der irakischen Ninive-Ebene als Vorbild.
Trump verbot staatliche Finanzierung von Geschlechtsumwandlungen und Hormontherapie bei Kindern
Der US-Präsident erklärte, dass das staatliche Krankenversicherungsprogramm Medicaid Geschlechtsumwandlungen und Hormontherapie für Minderjährige nicht mehr bezahlen werde.
US-Senatorin Joni Ernst besuchte serbisch-orthodoxes Kloster im Kosovo
Metropolit Teodosije äußerte bei dem Treffen im Kloster Gračanica seine Sorge über die Sicherheitslage.
Vortrag über die geistliche Lehre des Altvaters Aimilianos von Simonopetra
Johannes A. Wolf stellte bei der Theologischen St.-Justin-Konferenz in Geilnau Leben, Wirken und geistliche Lehre des Athos-Mönchs vor.
Jugendorganisation ATORG lädt zur Jahrestagung nach Köln ein
Anmeldungen für das Treffen der Vereinigung Junger Rumänisch-Orthodoxer Christen bis zum 25. September möglich.
„Seit 15 Jahren fließen die Liebesgaben wie ein Strom des Lebens“
Metropolit Serafim besuchte Begünstigte des Hilfsprojekts „Stipendien für arme Kinder" in der Region Moldau.