Protestaufruf am Gedenkort Buchenwald sorgt für Kritik
Buchenwald. Foto: Bild
Am 11. April jährt sich die Befreiung des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald, ein Datum, das in diesem Jahr von mehreren linksradikalen Gruppen für eine Demonstration am Gedenkort genutzt werden soll. Die Organisatoren kritisieren die Leitung der Gedenkstätte scharf. Sie werfen ihr eine einseitige Positionierung im Nahostkonflikt sowie ein repressives Vorgehen gegenüber propalästinensischen Aktivisten vor. Darüber berichtete Bild.
Auslöser ist ein Vorfall aus dem Vorjahr, bei dem einer Besucherin der Zutritt zu einer politischen Aktion auf dem Gelände verweigert wurde, weil sie ein palästinensisches Symbol trug. Ein Gericht bestätigte daraufhin die Entscheidung der Gedenkstättenleitung. Die für April geplante Versammlung steht unter einem politischen Motto und wird Redebeiträge mehrerer beteiligter Gruppen umfassen.
Der geplante Protest ruft scharfe Ablehnung aus der Politik hervor. Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung äußerte die Befürchtung, dass der historische Ort für politische Zwecke missbraucht werde und warnte vor einer verharmlosenden Umdeutung der Geschichte. Die Auseinandersetzung zeigt, wie sehr Gedenkstätten zunehmend in den Sog gegenwärtiger politischer Konflikte geraten und welche Herausforderungen sich daraus für den Umgang mit dem historischen Erbe ergeben.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass ein Anschlag auf Kirche in Damaskus zahlreiche Todesopfer forderte.
Lesen Sie auch
Metropolit Mark leitete Patronatsfest im Elisabeth-Kloster in München
Zahlreiche Gläubige, Geistliche und die Schwesternschaft feierten die heilige Großfürstin Elisabeth mit einer festlichen Liturgie und einem Kreuzgang über das Klostergelände.
Berlin fördert muslimische Seelsorge trotz Islamismus-Verdachts
Die Hauptstadt zahlt jährlich 135.000 Euro an Islamic Relief Deutschland, obwohl der Verfassungsschutz Verbindungen zur islamistischen Muslimbruderschaft sieht.
Frankfurter Jugendgruppe „Orthodoxe Einheit“ pilgerte nach Griechenland
Die Teilnehmer wurden von Erzpriester Georgios Schoinas und Priester Nektarios empfangen, besuchten Klöster und Gottesdienste und vertieften in geistlichen Gesprächen ihren Glauben.
Augsburger Gemeinde lädt zur offenen Begegnung mit orthodoxem Psychologen
Nach der Göttlichen Liturgie spricht Nikita Janochkin über seelische Ruhe und gelingende Ehe und verbindet dabei christliche Werte mit modernen psychologischen Erkenntnissen.
Katholische Bischöfe verurteilten Freispruch im Mordfall eines Christenpaares in Pakistan
Nach der endgültigen Entscheidung des Obersten Gerichtshofs warnen die Bischöfe vor einer wachsenden Straflosigkeit bei Gewalttaten gegen religiöse Minderheiten.
Nach Euthanasie-Beschluss wächst Debatte über Schutz vulnerabler Menschen in Frankreich
Nach der Verabschiedung des Sterbehilfegesetzes richten sich die Blicke auf den Verfassungsrat und auf die möglichen Folgen der Neuregelung.