Podgorica feierte den Heiligen Simeon – Gottesdienste im Zeichen der Einheit
Festliche Vesper in der Auferstehungskirche Christi in Podgorica zum Gedenktag des Heiligen Simeon des Myrrhenträgers. Foto: Diözese
Am 21. Februar 2026 beging die Serbisch-Orthodoxe Kirche in der montenegrinische Hauptstadt Podgorica das Fest des Heiligen Simeon des Myrrhenträgers mit feierlichen Gottesdiensten und Begegnungen orthodoxer Hierarchen. Die Feierlichkeiten betonten die geistliche Einheit der Kirche sowie die Bedeutung von Buße und christlicher Gemeinschaft, wie die serbische Kirche auf ihrer Webseite berichtete.
Die Feier begann mit einer festlichen Vesper in der Auferstehungskirche Christi. Zelebrant war Bischof Marko von Delčevo-Kamenica (Mazedonisch-Orthodoxe Kirche – Erzbistum Ohrid), begleitet von Metropolit Joanikije von Montenegro und dem Küstengebiet. Das Fest hat in Podgorica besondere Bedeutung, da der heilige Simeon im antiken Ribnica, dem heutigen Stadtgebiet der Hauptstadt von Montenegro, geboren wurde.
Metropolit Joanikije erinnerte in seiner Ansprache an das geistliche Leben des Heiligen, der durch innere Umkehr und Tugend zur Einheit des Volkes beigetragen habe. Wahre Einigkeit entstehe nicht aus äußeren Interessen, sondern aus dem Wirken Christi im Herzen des Menschen, betonte der Metropolit.
Bischof Marko hob die kirchliche Gemeinschaft hervor und bezeichnete das Treffen als Zeichen gewachsener Einheit zwischen den orthodoxen Kirchen. Die Kirche sei auf gegenseitige Liebe und die Verbindung mit Christus gegründet; ohne diese verliere der Mensch seine geistliche Bestimmung. Zugleich rief er die Gläubigen zu Versöhnung und Gebet zu den in Montenegro verehrten Heiligen auf.
Die Feier des Heiligen Simeon wurde als lebendiges Zeugnis verstanden, das über die historische Erinnerung hinausweist. Die versammelten Gläubigen nahmen an der Liturgie teil, um sich geistlich auf die bevorstehende Fastenzeit vorzubereiten und im Glauben an die Auferstehung Christi zu wachsen.
Die UOJ berichtete zuvor, dass in Italien Abt Matteo Ferrari vor Netflix-Streaming und Social Media im Kloster warnte.
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