Holzportal der Grabeskirche nach 800 Jahren zur Restaurierung ausgebaut
Die Grabeskirche in Jerusalem gehört zu den bedeutendsten christlichen Pilgerstätten; ihr mittelalterliches Holzportal wird erstmals seit Jahrhunderten umfassend restauriert. Foto: Berthold Werner/Wikipedia
Die Eigentümergemeinschaft der Jerusalemer Grabeskirche hat die Restaurierung des historischen Holzportals beschlossen. Die beschädigten Flügeltüren mussten ausgebaut werden, da sie sich zuletzt nicht mehr schließen ließen, wie das katholische Nachrichtenportal CNA am 20. Februar 2026 berichtete.
Die Grabeskirche in Jerusalem, eines der wichtigsten christlichen Heiligtümer im Heiligen Land, wird erneut umfassend instandgesetzt. Nach der Restaurierung der Grabkapelle und der Erneuerung des Fußbodens nehmen sich Fachleute nun der schweren Eingangstüren an, die aus dem 12. Jahrhundert stammen.
Dazu wurden die historischen Holztüren am Donnerstag ausgebaut. Die jahrhundertealten Flügel seien stark beschädigt gewesen und hätten zuletzt nicht mehr richtig funktioniert.
Während der Arbeiten soll eine Replik das Portal ersetzen. Nach Abschluss der Restaurierung sollen die Originaltüren wieder an ihren angestammten Platz zurückkehren.
Die UOJ berichtete zuvor, dass in Italien Abt Matteo Ferrari vor Netflix-Streaming und Social Media im Kloster warnte.
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